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| Erziehung & Charakter Was muss man bei einem Welpen beachten, wie sozialisiere ich ihn, die meisten allgemeinen Probleme mit dem TWH, wie löse ich sie |
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Senior Member
Join Date: Nov 2004
Location: Da, wo auch der Wolf zu Hause ist
Posts: 1,446
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Torsten, Deine Frage in einem früheren Beitrag dieses Threads, wie viele Hunde(rassen) ich kenne, kann ich Dir gar nicht so 100 prozentig genau beantworten, denn in 56 Jahren durfte ich sehr viele Hunde kennen lernen - allerdings nicht alles Eigene.
Nur soviel, von Kindesbeinen bin ich mit Hunden groß geworden, denn meine Eltern hatten immer (ausgebildete) Hütehunde, Mischlinge wie Rassehunde, die sich ihr Brot in der Landwirtschaft "verdienen" mussten - durch Vieh hüten, dieses in Koppeln zusammentreiben, den Hof bewachen, etc. Ich bekomme nicht mehr alle zusammen, aber an 7 Hunde meiner Kindheit und Jugend kann ich mich sehr, sehr gut erinnern, da wir um diese Hunde von vielen Berufskollegen meiner Eltern beneidet wurden. Auffällig ist, dass mir erst jetzt bewusst wurde, dass wir, bis auf 2 Ausnahmen, immer Hündinnen hatten. Eigene Hunde hatte ich vor Onka und Timmy, bisher 5 - u.a. 1x DSH(Heika), 1 x DSH-Mix (Lux), 1 x Pudel (Laika) und 1 x Spitz- (mit weis nicht was) Mischling (Ricky), so wie Timmy. Timmys Vorgänger und Halbbruder wurde leider mit 7 Monaten todgebissen, übrigens von einem freilaufenden, ausgebildeten Schutzhund! So wie Chris bereits schrieb, nehme auch ich meine Hündin Onka (und Timmy) nahezu überall mit hin, soweit es mir möglich und erlaubt ist. Fahre per Rad mit Onka in die Stadt, gehe auf den Markt etc. – alles ohne Probleme. Allerdings leben meine Fellnasen draußen im Gehege mit Hundehaus und kommen nur gelegentlich ins Haus (um zu untersuchen, ob es was Neues im Haus gibt, ob was fressbares zu finden ist, und natürlich Silvester). Wenn sie denn mal drinnen sind, wollen sie meist von allein wieder raus. Quote:
Die beschriebene Verhaltensweise ist mit der von Onka (und anderen TWH-Hündinnen, die ich kenne) identisch. Nur scheu würde ich bei Onka nicht sagen, eher zurückhaltend und betont vorsichtig. Auch kann ich bestätigen, dass für die Erziehung und Ausbildung etwas andere Wege bestritten werden mussten. Man muss sich immer etwas einfallen lassen, um Interesse zu wecken, damit es der Dame nicht langweilig wird. Das führe ich auf die Intelligenz des TWH zurück, der aus seiner Sicht nur das macht, was für ihn logisch ist – wie sein Ahne auch. Diese "Prozedur", sich immer was Neues einfallen lassen zu müssen und interessant machen zu müssen, kenne ich zumindest von unseren Hunden nicht, und von keiner mir bekannten anderen Rasse in der Form. Auch habe ich noch nicht erlebt, dass andere Hunde vom zusehen lernen - z.B. wie der Schieberiegel einer Tür geöffnet wird. Onka hat das 1 … 2 mal gesehen - dann konnte sie es und ich musste mir was Neues einfallen lassen. Sicher, andere Hunde können auch normale Türen mit Klinke öffnen. Das hat man ihnen dann aber i.d.R. beigebracht. Auch das Spasstunier in Rüdersdorf war ein Beleg fürs Lernen durch zusehen. Denn einige Elemente hatte ich noch nie vorher mit ihr geübt. Trotzdem hat sie es auf Anhieb gepackt. Quote:
Das ist m.E. einer der wesentlichsten Punkte überhaupt, der unsere TWH von den meisten anderen (will nicht behaupten von allen) Hunderassen unterscheidet. Die Intensität und Intelligenz, die die TWH an den Tag legen, Problem in ihrem Sinne zu lösen, ist beispiellos. Das ist vielleicht auch ein Punkt, mit dem manch (neuer) TWH-Besitzer Anfangs nicht klar kommt, der so etwas von seinen bisherigen Hunden noch nicht gekannt hat. Quote:
Unarten dieser und ähnlicher Art passieren immer dann, wenn die lieben Fellnasen wissen, dass sie unbeobachtet sind. Quote:
Ich glaube an das grobe Spielen mit anderen Hunden, aber auch mit uns Menschen, muss man sich gewöhnen. Vorsicht und aufpassen ist besonders beim Spiel mit kleineren Kindern geboten, die das "Spiel" schnell falsch verstehen und im schlimmsten Fall dann Angst vor Hunden bekommen. Onka spielt auch mit 3 ½ Jahren immer noch nicht anders oder ruhiger, wie sie es als Welpe und Junghund tat. Quote:
"Wollen wir den Hund verstehen, müssen wir erst einmal den Wolf kennenlernen." - stammt nicht von mir, ist aber absolut richtig. Entsprechendes findet man bei Ziemen, Lorenz, Feddersen-Petersen u.a. Quote:
Das hat dann doch wohl eher mit falscher Sozialisierung und Erziehung durch Deine Nachbarin zu tun, und liegt bestimmt nicht an den Dalmatinern. Quote:
Birgit, da gebe ich Dir Recht! Aber warum ist das so? Wenn es auch keiner hören will, es ist auch z.T. dem Wolfserbe geschuldet, genauso das viele unserer Hündinnen nur 1 x im Jahr läufig werden. Und das kann man nun einmal nicht wegdiskutieren. Noch eine andere Besonderheit: Wenn ich beobachte, wie Onka meist vor dem Spiel, manchmal auch nur um Timmy zu ärgern, Timmy "starr fixiert" sich an ihn heranschleicht, bevor das wilde Treiben dann los geht, sind es die gleichen Sequenzen, die bei unsere Wölfe zu beobachten sind, wenn sie den Kolkraben nachjagen. Auch der Gang, der leichte Trapp oder das schnelle losjagen über Feld und Flur, das Spurbild, sind mit dem Wolf absolut gleich. Und ein ganz wesentlicher Unterschied zu anderen Rassen ist die ausgeprägte Körpersprache und Gesichtsgestik unserer TWH, die kaum in der Form von irgendeiner anderen Rasse so beherrscht wird. Ich konnte selbst schon mehrfach beobachten, dass andere Hunde den Wölfen im Gehege völlig schnuppe waren. Beim TWH war sofort Interesse und eine Interaktion in Gange. Diese, meine Beobachtung wurde mir auch von anderen langjährigen TWH-Besitzern bestätigt. Patricia schrieb ja auch schon, dass andere Hunde mit der Körpersprache unserer TWH nicht klar kommen, und es deshalb zu Unstimmigkeiten zwischen den Hunden kommt. Die Liste der Besonderheiten ließe sich noch unendlich fortsetzen, …. aber ich höre schon das alte Lied, das gibt es alles nicht nur beim TWH. Sicher richtig, denn ausnahmslos alle Hunde stammen vom Wolf ab, und nicht alle Eigenschaften und Verhaltensweisen des Wolfes sind trotz Domestikation bei den Hunden verlorengegangen. Aber die Nähe zum Wolf unserer TWH ist auf Grund seiner Entstehungsgeschichte nicht zu leugnen und nicht wegzudiskutieren. Ob der Eine oder Andere das nun Wahr haben will oder nicht. Der Fakt ist nun mal vorhanden.
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LG, Norbert mit seinen Graupelzen Onka v. Böhmerwald & Kira "Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" (Kant)
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Member
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Es gibt verschiedene Rassen mit verschiedenen Eigenschaften, so ist es nunmal. Ich kann jetzt anfangen und zu jedem Hund sagen er ist was besonderes weil er dies und das kann, aber das ist nicht sinnvoll, deswegen gibt es ja verschiedene Rassen. Auch unser Jack Russell hat Eigenarten und zwar nicht gerade wenig. Deswegen ist er aber trotzdem ein "gewöhnlicher" Hund, und keiner käme auf die Idee das er was "spezielles" wäre. Und in Sachen Problemlösungsverhalten könnte sich unser TWH vom Terrier gerne ne Scheibe abschneiden. Das der TWH kein Hund für Jedermann ist, das bestreitet keiner. Aber das sind sowieso die wenigsten Hunde. Grüße Thomas
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Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage... Der frühe Vogel... kann mich mal... |
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Senior Member/ Dude
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Hallo Norbert , danke für deine Ausführungen so kommst du dem Konkreten schon ein wenig nach .
Ich , zu mindest sage auch nicht das der TWH mit allen Hunderassen zu vergleichen ist , aber er ist ein Hund und kann auch so erzogen werden und was ich am Wichtigsten befinde , er ist nicht wesentlich anders als einige /viele Hunderassen die einen gewissen Grad an Intelligenz auf weißen . Quote:
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Im Übrigen , haben andere Hunde auch ein hohes Problemlösungsverhalten , weil sie es teilweise bei ihrer Arbeit brauchen . Du kannst in alle Bereiche schauen , nur Tiere die auch " mit denken " kommen weiter und werden für bestimmte Dinge genommen . Ich kenne Pit Bull Terrier die klettern auf Bäume um an die Beute zu bekommen , und das hat ihnen keiner bei gebracht . Ich denke , Probleme zu lösen zeichnet einen guten und intelligenten so wie trieb starken Hund aus . Aber auch hier sehe ich keine Eigenschaft die nachteilig ist , im Gegenteil ich kann so besser arbeiten mit dem Hund . Quote:
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Ich finde es erschreckend wie erwachsene Menschen an einem Mytos fest halten und sich nicht ein gestehen wollen das der TWH nun mal keine Flügel hat und einen Meter über der Erde schwebt .... Ich zähle den TWH zu den Hunden die sicher nicht ganz so einfach wie die " Modehunde " sind , aber auch nicht extremer als Hunde die nach ihrer Natur eben noch relativ intelligent sind . Ehr denke ich , liegt es an der Intelligenz und dem Können des Halters ......
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es ist egal gegen Wen oder Was man kämpft, wichtig ist Wofür...! ![]() Lieber stehend sterben – als knieend leben ! http://www.wolfs-hunde.com |
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#4 | |
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Senior Member/ Dude
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#5 | |
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Senior Member
Join Date: Nov 2004
Location: Da, wo auch der Wolf zu Hause ist
Posts: 1,446
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Torsten,
vorweg, ich weis nicht warum immer alles als negativ gesehen wird, wenn man über eine "Marotte" unserer Lieblinge schreibt. Für mich ist der TWH und speziell meine Onka DER TRAUMHUND. Quote:
Torsten, das Hunde Sichthetzer / Jäger sind, das ist mir bekannt. Auch unsere Hütehunde haben fixiert und dann gings los. Aber die Art und Weise der TWH ist eine ganz andere. Und eine Besonderheit, die ich eigentlich ganz bewußt nicht angesprochen hatte, ist das zielsichere, schnelle und lautlose töten von Beute! Ein TWH weis noch ganz genau wie und wo er zupacken muss. Ich habe schon als Kind erlebt, wie unsere Hunde beispielsweise Katzen im wahrsten Sinne des Wortes abmuksten, und sich dabei oft Prügel und "blutige Nasen" von den Katzen eingefangen haben. Wie schnell und vor allem zielsicher und erbarmungslos dagegen ein TWH Beute töten kann, habe ich leider auch schon erleben müssen, weil in völligen Größenwahn verfallene Katzen ins Hundegehege gesprungen sind. Von Berichten aus sicherer Quelle weis ich auch, wie gleiches mit Fuchs und Reh geschehen kann und geschehen ist. Und Du hast doch bedauerlicherweise auch eine traurige Erfahrung diesbezüglich.
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LG, Norbert mit seinen Graupelzen Onka v. Böhmerwald & Kira "Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" (Kant)
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#6 |
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Junior Member
Join Date: Feb 2008
Posts: 97
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also ich habe mir nun den ganzen morgen den kopf darüber zerbrochen ...was ist am TWH ander als bei andere rassen hunde im vergleich ....was eigenschaften angeht...ehrlich ...ich habe nichts gefunden ..ausser das der TWH mit seiner aussdauer unübertroffen ist er ist in der lage nach langem laufen immer noch aufgaben zulösen ( er bleibt wach im kopf)... auch im vergleich von hunderassen gehört der TWH zu jener rassengruppe die an ihre besitzer andere anforderungen stellen, einmal muss das sozialverhalten des hundes(wolf) verstanden und trainiert werden, denn "beherrschen" lassen sich dies hunde nicht. der halter muss mit persönlichkeit und kenntnise seine akzeptanz im "rudel" erhalten nicht erzwingen....
aber weitere besondere merkmale die ihn einzig machen ...es gibt in JEDER rasse ausnahmen die ebenso auf den TWH zutreffen wie anders herum...auch das von norbert beschriebene fixieren und hetzjagen ..kenne ich genauso von meinen ADSH....sie zeigt ebenso so den biss wie es ein wolf mit seiner beute machen würde ....ich denke die besonderheiten wären eher im verhalten zusuchen was macht ein TWH wie ein wolf und nicht wie ein hund ....aber ich glaube auch hier werden wir nichts finden... |
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#7 |
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Member
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Norbert: Ich habe n icht behauptet, dass es am Dalmatiner liegt! Aber es liegt auch nicht in seiner Natur immer im /am Haus zu sein ohne Gassigehen.
Dass mit der Pubertät ist nicht TWH typisch, da gibts mind. noch 200 andere Hunderassen, die so sind. Nur einmal im Jahr läufig wird auch der Västgötaspets und andere. erstere kam ursprünglich von Wales mit den Wikingern nach Schweden und ist mit dem Welsh Corgi verwandt! Sieht original aus wie ein Zwerg TWH Auch hatten wir Hunde- Mischlinge Schnauzer x Schäferhund die dem Problemlösungsverhalten in Sachen Ausbruch dem TWH in gar nichts nachstanden...zb, sich von der Leine loszumachen, ohne diese zu zerstören... in dieser Sache sind meine zum Glück doof Unser Königspudel konnte auch Kühlschrank und Co öffnen, wenn sie Hunger hatte oder machte sich in Zusammenarbeit mit der Katze ans Werk Omas Buffet die oberste abgeschlossene Tür in 1,60m Höhe zu öffnen, um dort an das 2m hochgelegene Brekkies zu kommen...So könnte ich über meinen ersten Hund noch einiges erzählen, der genauso schlau war wie ein TWH!
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------------------------------------------------ ![]() Man kann versuchen Euch zu ändern, aber man kann auch die Zeit sinnvoll nutzen! ----------------------------------------- Zwinger von der Gölshäuser Lücke |
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#8 |
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Junior Member
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Ich kann mich anschliessen. Die Ausführungen von Norbert und Chris sind in der Tat 1:1 auch auf meine Hunde zutreffend.
Nur habe ich bis dato das Benehmen oder besser gesagt das schlechte Benehmen im Haus wie: Türen öffnen, Mülleimer leeren, Wände neu gestalten, Tische abräumen, Stofftiere killen, Wanddeko abhängen und schreddern etc. etc. pp. - nie als rassetypisch angesehen. Ich bin tatsächlich davon ausgegangen, das es schlichtweg ein Defizit und eine Vernachlässigung in der Erziehung sei :-) Vorallem weil ich sagen kann, das die Kinder, Enkel und Urenkel meiner Rabauken dieses Verhalten nicht oder nur ansatzweise an den Tag legten bis ihre Besitzer dies schnell in die von ihnen gewünschte Richtung korrigiert haben. Was das lautlose Jagen angeht. Mal davon abgesehen das ich persönlich den Nachsatz auf Torstens Hündin schlichtweg als Geschacklos betrachte, so haben wir auch immer wieder Jäger dabei und dabei gehabt. Auch sie töten/töteten ihre "Beute" (sofern die Möglichkeit bestand) schnell und ohne jegliche Blessuren ihrerseits. Eine Jagd die ich nicht mehr unterbrechen konnte lief nach folgendem Schemata ab. Es waren Mutter und 2 ihrer Töchter die in einem Wiesengrund einen Feldhasen ausgemacht haben. Innert kürzester Zeit ( Meter ) hatten sie sich derart formiert, das für den Hasen in dem für ihn ohnehin ungünstigem Gelände - keine Chance auf Entkommen blieb. Aber auch diese Vorgehensweise ist nicht speziell von unserer Rasse gepachtet. Die bis jetzt einzigste Besonderheit, von der ich hier schon häufiger gelesen habe, ist das rüpelhafte Begrüssungsritual, das in dieser Rasse wohl öfter vorzukommen scheint. Es soll demnach nicht ohne Blessuren für den Besitzer abgehen. Das kenne ich von unseren Hunden gar nicht. Wohl aber vom Miniatur Bullterrier nahezu durch die Bank sowie von einigen seiner grösseren Vertreter. |
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#9 | ||
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Senior Member/ Dude
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Ich kann und werde doch auch die Nähe zu Wölfen nicht leugnen , allein schon wegen des Alters der Rasse im Gegensatz zu anderen Rassen , aber ich kann nicht damit leben immer und immer wieder zu hören das der TWH soooooo was Besonderes ist und das der TWH soooooo schwer zu erziehen ist . Es ist eben alles eine relative Ansicht..... , aber es soll mir Keiner erzählen , nur weil er eben nicht in der Lage ist seine Tiere vernünftig zu händeln , das es immer vom TWH aus geht . Manchmal frage ich mich , wie viele Hunde aus verschiedenen Verpaarungen ich mir noch holen muss um endlich mal den " unmöglichen "TWH typischen Hund zu bekommen , oder kann es doch sein das ich einfach anders um gehe als so mancher hier der sich als Ethologe auf spielt ?
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#10 | |
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Senior Member/ Dude
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Es geht doch auch nicht darum , ich denke du findest in jeder Rasse was , was dem TWH Verhalten ähnlich ist weil wir meistens nur das sehen was wir sehen wollen . Ich bin auch weit davon entfernt zu verharmlosen , aber was soll man denn als so kritisch hin stellen , wenn es nichts oder nur wenig Kritisches gibt ? Ich denke viel ehr , das es an den Ansichten des Halters liegt , wie er mit bestimmten Eigenarten klar kommt und um geht . Für den Einen sind manche Dinge eben normaler als für den anderen . Ich halte auch nichts von Verallgemeinern von bestimmten Erkenntnissen , da Tiere sich auch ihren Umfeld an passen und so mit auch Verhaltensmäßig anders sein können als eben sein Artgenosse unter anderen äußerlichen Haltungs/Bedingungen .
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#11 |
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Junior Member
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Ich gebe Torsten recht, dass der TWH nicht die absolute Ausnahme ist.
Wie alle Rassen hat der TWH seine "Eigenheiten", viele Resultieren durch aus dem Arbeitszweck und so weiter, manche eigenheiten des TWH lassen sie auf die jugend der Rasse und somit die Nähe des wolfes erklären... Wobei ich Torsten etwas wiederspreche... das "reservierte" Verhalten fremden gegenüber tritt auch bei anderen Rassen auf, ganz klar, wie du schon sagtest, wenn diese nicht in die Richtung sozialisiert wurden. Soweit, so richtig! Nur ist meine Kleine, seitdem ich sie habe mit mir unter Menschen, in der Uni, im Zug, im Bus, Bahnhöfe und so weiter... und auch nicht nur einmal die Woche, sondern täglich. Eine domestiziertere Rasse würde dann schnurstracks auf Fremde zugehen, die Kontakt aufbauen wollen, und sich streicheln lassen, da sie den ständigen Kontakt mit Fremden seit klein auf kennen. Joy kennt Fremde, und ich denke, dadurch, dass ich sie in der Beziehung gut sozialisiert habe, dass wir zwei noch ganz gut mit Fremden zurrecht kommen, ich denke aber, wenn ich das nicht gemacht hätte, wäre das absolut nicht mit Ihr zu machen, Panik, Fluchtverhalten und daraus resultierende Angst und Agressivität wären sicher das Ergebnis. Über diese "Eigenheit" war ich mir aber auch im klaren und habe deswegen darauf geachtet, dass sie überall mit hinkommt und keine schlechten Erfahrungen macht. Ich denke, das sollte jeder Züchter seinen Interessenten vermitteln, dass die Sozialisierung an unsere Zivilisation etwas umfangreicher stattfinden sollte, als bei anderen Rassen. Das sind sachen, die man wissen sollte und berücksichtigen.
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"Zwei Dinge sind unendlich, Das Universum und die Dummheit der Menschen, doch beim Universum bin ich mir noch nicht sicher" (Albert Einstein) |
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#12 |
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Junior Member
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Bei einer Sache möchte ich jedoch Norbert zustimmen.
Torsten, du führst immer einzelne Rassen auf, die ein merkmal, die der TWH aufweist ebenfalls besitzt. Der TWH vereint aber, wenn wir es so wollen, verschiedene Verhaltensweisen unterschiedlichster Rassen in sich: Jagd und Tötungstrieb von Jagdhunden, Intelligenz von eigenständig arbeitenden Hütehunden und so weiter. Es gibt wenige Rassen, die ein genauso breit gefächertes verhaltenssprektrum aufweisen. Das macht in meinen Augen den Anspruch der Rasse aus an den halter aus, aber auch der Reiz, neben der Wolfsoptik. Es gillt nicht nur ein einzelnes Merkmal in den Griff zu kriegen, wie dies vielleicht bei anderen Rassen der Fall ist, sondern man muss auf breiter Front "kämpfen" was sicher nicht für jeden so "machbar" ist.
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"Zwei Dinge sind unendlich, Das Universum und die Dummheit der Menschen, doch beim Universum bin ich mir noch nicht sicher" (Albert Einstein) |
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#13 | |
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Senior Member/ Dude
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Und da es hier um die Analyse des TWH geht , habe ich natürlich nicht den Pit oder Kaukasen oder Paterdale oder oder oder analysiert . Ich denke auch , das es eben mit anderen Rasen sicher auch andere Probleme geben wird die der TWH z.B: nicht auf zeigt , also ist es doch wie es ist , wer sich einen Hund an schafft sollte sich vor her richtig informieren und mal nach denken ob das der Richtige für ihn ist . Was will Jemand mit einem deutschen Drahthaar wenn er ihn nicht jagdlich führen kann oder will? Was will Jemand mit einem Bordercollie , wenn er ihn nicht geistig und körperlich aus lasten kann ? Was will Jemand mit einem Herdenschutzhund wenn er weiß das die Tiere sehr eigen sind und sich nicht zu traut ihn zu erziehen ? Ich finde den TWH sehr gut so wie er ist , er kriecht nicht in Ärsche er besitzt sehr gute Eigenschaften die sicher nicht anders sind als die einer Rasse die ihm ähnlich ist . Er ist keiner der für spezielle Zwecke gut ist , sondern er kann so gut wie alles wenn man es versteht ihn richtig zu führen . Ich gehe einfach nicht von dem Gedanken weg , das es immer was mit der Ansichtssache des Halters zu tun hat . Ich muss mit meinen Hunden nicht das Gewese wegen seiner Nähe zur Natur und seiner Eigenständigkeit machen , wenn ich es verstehe mit ihnen klar zu kommen ( was man mit jeden Lebewesen sollte ) wird es auch keine weiteren Probleme machen ihn für mich zu gewinnen . Das hatten wir aber alles schon mal , als es um Führen und Lenken in bestimmten Bahnen ging . Wie war das , Hunde sind Rudeltiere und ein glücklicher Hund ist der , der geführt und in richtigen Bahnen gelenkt wird . Der sich an dem " Rudelführer " orientieren kann und ihn auch akzeptiert . Alle Hunde handeln nach ihren Naturen , die nicht immer mit den Vorstellungen von uns überein stimmen , deshalb sind eben die Halter gefordert dem Hund bei zu bringen was man von ihm will , und da macht es keinen Unterschied wie weit der Hund vom Wolf entfernt ist .......
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#14 | |
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Quote:
Im Gegensatz dazu hat meine TWHündin überhaupt keine Berührungsängste mit Fremden... Im Gegenteil... |
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#15 |
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Member
Join Date: Sep 2003
Location: 95182 bei Hof/Saale
Posts: 648
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Meine beiden Hündinnen gehen auf jeden Fremden freudig zu, was nun? Artspezifisch oder nicht?
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Bei allem immer viel Spaß wünschen: Der Franke mit der besten Freundin von allen und Bragi, Sohn Odins und dessen Gemahlin Freya und dessen Tochter Ayla :-) |
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