Go Back   Wolfdog.org forum > Deutsch > Gesundheit & Ernährung

Gesundheit & Ernährung Wie füttere ich einen Wolfshund, Informationen über Hundefutter, Impfungen und Krankheiten

Reply
 
Thread Tools Display Modes
Old 22-03-2010, 09:42   #1
Prinzessin
Junior Member
 
Join Date: Mar 2010
Posts: 3
Unhappy Kastration Weibchen

Hi Leute,

unser TWH-Weibchen ist jetzt 2,5 Jahre alt. Sie ist ziemlich aggressiv ängstlichen Hunden oder Weibchen gegenüber. Schon 3 mal hat sie die Weibchen richtig geschüttelt. Gott sei Dank ist bis jetzt noch nichts Ernsthaftes passiert. Das macht sie nicht immer, aber eben immer öfter.

Nun wollten wir sie gern kastrieren lassen, dass sie evtl. ruhiger wird.
Hat da jemand Erfahrung?
Bringt das wirklich was?

Bitte schreibt mir Eure Erfahrung darüber. Vor allem wegen der Kastration.

Liebe Grüße und Danke schon mal
Klaus-Dieter
Prinzessin jest offline   Reply With Quote
Old 23-03-2010, 21:07   #2
Beowulf
Junior Member
 
Beowulf's Avatar
 
Join Date: Sep 2003
Location: Dortmund
Posts: 410
Default

Hallo!
Bei einer Kastration weiss man nur in einer Sache das sie Erfolg bringt. Es gibt keinen Nachwuchs mehr. Alles andere, was man so schön damit bezwecken will, wie dem mit allen und jedem verträglichen Hund, gehört in Grimms Märchenstunde. Will man einen ewigen Junghund, der mit allen und jedem klar kommt, muss er vor der Pupertät kastriert werden. Deine Hündin ist fast Erwachsen und eine Verhaltesänderung durch Kastration ausgeschlossen. Wenn Du nicht jeden Hund aus dem Weg gehen willst, investiere das Geld für die, in dem Fall sinnlosen, Kastration in ein kompetentes Training. Meine Erfahrung mit meinen fast 11 jährigen Rüden. Ich habe ihn so erzogen, das er nicht ohne Erlaubnis zu anderen Hunden darf, auch nicht zu Bekannten und Freunden. Somit habe ich eine Kontrolle über ihn. Denn er ist immer noch ein Napoleon Bonarparte mit Highlandersyndrom, der jeden unkastrierten Rüden beseitigen will. Wenn er bei mir ist, kann ich abklären was für ein Hund mir begegnet und entscheiden ob ich den Kontakt zulassen kann oder nicht. Ich konnte nur meinen Hund dazu bringen, meinen Willen folge zu leisten, sein Wesen konnte ich nicht änderen. Aus einen Raufbruder oder Prügelschwester macht man keinen "Der tut nix".

Gruss
Beowulf
__________________
Parole!
Niemals aufgeben!
Beowulf jest offline   Reply With Quote
Old 23-03-2010, 22:09   #3
hanninadina
Senior Member
 
hanninadina's Avatar
 
Join Date: Nov 2003
Posts: 2,466
Send a message via Skype™ to hanninadina
Default

Deine Hündin ist in der Welt der erwachsenen TWH angekommen. Sie zeigt für einen erwachsenen TWH völlig normales Verhalten. Ich sage und schreibe es seit Jahren, wenn ein TWH mit 2-3 Jahren erwachsen ist, ist er kein Hundewiesenhund mehr, den du frei dort laufen lassen kannst. Wusstest du das nicht?

Außerdem kommt dein Hund von einer Mutter, die ihr eigenes Schärflein zu tragen hat...., wusstest du das nicht? Frag einfach deine Züchterin.

Wenn du dich wirklich dafür interessierst, ob eine Kastration etwas bringt, dann besorg dir die "Bielefelder" Kastrationsstudie von Dr. Gabriele Niepel. Sie ist leider vor 2 Jahren meine ich, viel zu früh verstorben mit Mitte 40. Sie hat aber statistisch relevante knapp über 1.000 Fälle untersucht. Und im Ergebnis kann ich auf die Ausführungen von Beowulf verweisen. Wenn du ein Verhaltensänderung hättest haben wollen, dann hättest du sie vor ihrer Geschlechtsreife kastrieren müssen. Aber, dass ist für Hunde letztlich schädlich, weil sie da meist noch nicht wirklich voll ausgewachsen sind.
hanninadina jest offline   Reply With Quote
Old 23-03-2010, 22:53   #4
Heiko
Member u. Forenranger
 
Heiko's Avatar
 
Join Date: Sep 2003
Location: Westerwald - Old Germany
Posts: 1,288
Default

Quote:
Originally Posted by hanninadina View Post
Deine Hündin ist in der Welt der erwachsenen TWH angekommen. Sie zeigt für einen erwachsenen TWH völlig normales Verhalten. Ich sage und schreibe es seit Jahren, wenn ein TWH mit 2-3 Jahren erwachsen ist, ist er kein Hundewiesenhund mehr, den du frei dort laufen lassen kannst. Wusstest du das nicht?
Nein - stimmt so leider nicht. Ich kenne auch erwachsene TW's die auf einer "Hundewiese" noch ein sehr soziales Wesen pflegen.

Quote:
Wenn du ein Verhaltensänderung hättest haben wollen, dann hättest du sie vor ihrer Geschlechtsreife kastrieren müssen. Aber, dass ist für Hunde letztlich schädlich, weil sie da meist noch nicht wirklich voll ausgewachsen sind.
Du meintest wohl ausgereift - voll sind die Hunde mit Sicherheit nicht, aber natürlich für vollkommen zu nehmen.
Christian, komm mal langsam von deinem "Höhenflug" wieder etwas runter - wäre besser so.

Kastration hin oder her, egal welche Vor- oder Nachteile, das Natürliche bleibt dabei auf der Strecke - bringt alles nicht wirklich was ! - außer dass die Hunde womöglich "fett" werden und dies auf die Organe schlägt !
__________________
Niemand kann Dir nehmen was Du bist, weil Deine Kraft in Dir unendlich ist !
vom Westerwälder Berg
Heiko jest offline   Reply With Quote
Old 24-03-2010, 07:43   #5
timber-der-wolf
Senior Member
 
timber-der-wolf's Avatar
 
Join Date: Nov 2004
Location: Da, wo auch der Wolf zu Hause ist
Posts: 1,446
Default

Quote:
Originally Posted by Heiko View Post
Nein - stimmt so leider nicht. Ich kenne auch erwachsene TW's die auf einer "Hundewiese" noch ein sehr soziales Wesen pflegen.
Ausnahmen bestätigen, wie immer, die Regel!

Ansonsten haben Beowulf und Christian mit ihren Ausführungen schon Recht.
__________________
LG, Norbert mit seinen Graupelzen Onka v. Böhmerwald & Kira
"Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" (Kant)
timber-der-wolf jest offline   Reply With Quote
Old 24-03-2010, 10:22   #6
wera
Junior Member
 
wera's Avatar
 
Join Date: Nov 2003
Location: schmerikon
Posts: 298
Default

ich gebe beowulf recht, fang an zu arbeiten an dem problem. die kastration bringt dir nichts.

wobei ich wegen den hündinen verhalten christian wiedersprechen muss. und es sind auch keine ausnahmen.

meine beiden hündinen 2,5 + 5,5j. kann ich nach wie vor mit allem laufen lassen auf den hundewiesen und habe keine probleme. und beide hatten schon welpen.
ausser die zwei mitteinander im eigenen revier da vertragen sich mutter und tochter überhaupt nicht (wobei es da mehr um die besitzansprüche am rüden geht.)

das gleiche gilt für viele andere die wir so 3-4x im jahr treffen zu einem laufen. und da sind immer alle frei ca 15-20twh (von jung bis alt) auch da gibt es keine probleme auch nicht wenn wir andere hunderassen treffen.
__________________

Hunde kommen, wenn sie gerufen werden.
TWH`S nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück...
wera jest offline   Reply With Quote
Old 24-03-2010, 13:22   #7
Astrid
Junior Member
 
Astrid's Avatar
 
Join Date: Nov 2004
Location: Wien
Posts: 409
Default

Hi,

bezüglich Kastration kann ich nichts beitragen - meine Hunde sind (noch) nicht kastriert. Ich denke, das Thema an sich ist - ähnlich wie die Futterfrage - fast schon eine Philosophiesache. Ich würde einen Hund aber niemals kastrieren lassen, nur weil ich mir dadurch eine Verhaltensänderung bezüglich Verträglichkeit erhoffe.

Meine Hündin war schon als Welpe kein Hundewiesenhund - souveränen Hunden gegenüber ist sie nach wie vor sehr unterwürfig, vermutet sie aber auch nur eine leichte Unsicherheit, würde sie drüber fahren. Unsichere oder gar ängstliche Hunde würden gnadenlos gemobbt, wenn man sie lassen würde.

Auch mein Rüde (kein TWH) ist kein "Tut-Nix" - zum einen mag er Rüden nicht sonderlich, neigt bei Unsicheren ebenfalls zum mobben, zum anderen hat er leider bedingt durch einen schlechten Welpenkurs und einige weniger schöne Erfahrungen gelernt, dass "Angriff die beste Verteidigung ist". Soll heissen: er fährt im Freilauf zuerst drüber und schaut dann, ob es sich um Rüde oder Hündin handelt, wobei Hündin im Normalfall dann ok ist.

Beide Hunde sind also Hundewiesenuntauglich und nicht geeignet für "Leine ab und guck ma mal". Ist aber nicht tragisch, da ich Hundewiesen ohnehin wie die Pest meide, da zumindest bei uns viel zu beengt und häufig mit sehr fragwürdigem Publikum versehen und ich zum anderen auch kein Fan von "die machen sich das schon aus" unter wildfremden Hunden bin. Nachdem ich früher einen "Tut-Nix" hatte, weiß ich, wie angenehm man es mit einem solchen Hund hat. Aber ist es für mich nicht abnormal, wenn erwachsene Hunde nicht jeden Artgenossen mögen.

Dennoch können meine Hunde beide frei laufen und bekommen auch Hundekontakte - ich muss nur einige Dinge beachten: zum einen ist vorausschauendes Spazierengehen notwendig, zum anderen ein verlässlicher Rückruf, zum dritten muss ich ev. mit fremden HH kommunizieren, damit sie ihre "Tut-Nixe" nicht einfach herrennen lassen und zum vierten lernen wir neue Hunde einfach langsam kennen. Im Falle des Rüden durch ein ruhiges aneinanderführen an der Leine, im Falle meiner Hündin durch einen entspannten Leinenspaziergang ohne dass die Hunde gleich auf Tuchfühlung gehen. Ich weiß in etwa mit welchen Hunden meine Hündin klar kommen kann und im Laufe des Spaziergangs sieht man ja auch anhand von Mimik und Körpersprache, wie sie auf den Artgenossen reagiert. Möglicherweise werden manchmal Dinge auch ohne großes Tamtam (eben rein durch Körpersprache und kleine Signale) "abgeklärt", ohne dass die Hunde direkten Kontakt miteinander haben - jedenfalls habe ich diese Erfahrung gemacht.

Dass man an der Leine ohne Radau an fremden Artgenossen vorbei gehen kann, ist einfach eine Sache des Training.

Ich würde mich von der Vorstellung aus deiner TWH-Hündin einen "Tut-Nix" zu machen verabschieden - du hast hier Erwartungen, sie wahrscheinlich nicht erfüllt werden können. Schau stattdessen, dass es keine weiteren Vorkommnisse gibt, du damit umzugehen lernst, dass deine Maus eben nicht mit jedem Hund kann und mach einfach das Beste aus dem Machbaren. Wie gesagt: nicht jeden Hinz und Kunz lieben bedeutet nicht automatisch ein isoliertes Leben an der Leine, sondern nur guten Gehorsam, vorausschauendes Agieren des 2-Beiners und überlegtes Handeln.
__________________
Liebe Grüße aus Wien,
Astrid mit Nanook & Chinua - jetzt auch auf Facebook

Astrid jest offline   Reply With Quote
Old 24-03-2010, 14:11   #8
Steffen
Senior Member
 
Steffen's Avatar
 
Join Date: Sep 2003
Location: Weiterstadt
Posts: 1,149
Default

Quote:
Originally Posted by Beowulf View Post
Hallo!
Bei einer Kastration weiss man nur in einer Sache das sie Erfolg bringt. Es gibt keinen Nachwuchs mehr. Alles andere, was man so schön damit bezwecken will, wie dem mit allen und jedem verträglichen Hund, gehört in Grimms Märchenstunde.
Das kann ich auch bestätigen. Wir haben unsere TWHündin mit 7,5 Jahren kastrieren lassen, zwecks Nachwuchsvermeidung. Ihre Unverträglichkeit gegenüber unserer TWHündin Aura besteht aber unverändert nach wie vor.
__________________
Zwinger von der Wolfsranch
---------------------------------------------------------------
Streite nie mit einem Idioten. Erst zieht er dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dann mit Erfahrung.
Steffen jest offline   Reply With Quote
Old 24-03-2010, 14:33   #9
Steffen
Senior Member
 
Steffen's Avatar
 
Join Date: Sep 2003
Location: Weiterstadt
Posts: 1,149
Default

Quote:
Originally Posted by Heiko View Post
Nein - stimmt so leider nicht. Ich kenne auch erwachsene TW's die auf einer "Hundewiese" noch ein sehr soziales Wesen pflegen.
Ja, es gibt solche und solche. Manche Hündinnen sind ausgesprochene Zicken und nutzen jede Gelegenheit mit ihresgleichen zur Konfrontation, ein "No go!" für Hundewiesen. Und manche schenken ihresgleichen weniger Beachtung, gehen nicht gleich auf Konfrontation, sie sind somit etwas verträglicher für Hundewiesen. Letztere sind aber in der Rasse seltener zu finden.
__________________
Zwinger von der Wolfsranch
---------------------------------------------------------------
Streite nie mit einem Idioten. Erst zieht er dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dann mit Erfahrung.
Steffen jest offline   Reply With Quote
Old 24-03-2010, 17:56   #10
Sefie
Junior Member
 
Sefie's Avatar
 
Join Date: Apr 2008
Location: Grenze Niedersachsen/Hamburg
Posts: 189
Default

mit dem gleich schütteln hab ich noch nicht erlebt aber meine ist auch ein ziemlicher hau draf naja gut von hundewiesen halte ich sowieso nix. viel zu viel eigenartige menschen
wenn du glaubst das ein kastra helfen könnte kannst du es ja vorher mit der chemischen kastra versuchen. ist zwar auch nicht sonderlich gesund aber dann hast du danach nicht dieses"hätte ich es mal gelassen"
glauben das eine kastra bei deiner was bringt tu ich wiederum auch nicht.
hab zwar noch nicht so viele twh kennengelernt wie viele andere hier, habe aber von den paar schon oft gesehn das problemlose verträglichkeit ehr ausnahme ist.
meine ist jetzt knapp 2 und sie ist nicht generell unverträglich, aber es kommt halt ganz stark auf das verhalten ihres gegenüber an und ich denke das ist einfach ne sache die hier viele kennen
Sefie jest offline   Reply With Quote
Old 25-03-2010, 08:05   #11
timber-der-wolf
Senior Member
 
timber-der-wolf's Avatar
 
Join Date: Nov 2004
Location: Da, wo auch der Wolf zu Hause ist
Posts: 1,446
Default

Hallo Stephanie,
Quote:
Originally Posted by Sefie View Post
mit dem gleich schütteln hab ich noch nicht erlebt ...
... dann sei froh. Aber das kann alles noch kommen, wenn sie die Gelegenheit dazu hat bzw. sich eine ernsthafte Auseinandersetzung mit einer "Artgenossin entwickelt".


Quote:
Originally Posted by Sefie View Post
... glauben das eine kastra bei deiner was bringt tu ich wiederum auch nicht.
Wie Beowuf schon schrieb, es ist ein Ammenmärchen, dass sich durch eine Kastration das Verhalten eines Hundes ändert.
Diesem Thema ist in der aktuellen Ausgabe "dogs" ein ausführlicher Beitrag gewidmet. Man kann dem entnehmen, dass eine Kastration mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringt, und dass man sie nur aus tiermedizinschen Gründen durchführen lassen sollte.


Quote:
Originally Posted by Sefie View Post
meine ist jetzt knapp 2 und sie ist nicht generell unverträglich, aber es kommt halt ganz stark auf das verhalten ihres gegenüber an und ich denke das ist einfach ne sache die hier viele kennen
So sehe und kenne ich das von meiner Onka und den mir bekannten TWH´s auch.
Unseren lieben Vierbeinern gehts wahrscheinlich genau so wie uns Menschen - sie haben Freunde & Feinde (wir vertragen uns ja auch nicht mit All und Jedem, aus welchem Grund auch immer). Wonach unsere Hunde allerdings ihre "Freunde & Feinde" aussuchen, bleibt mir allerdings ein Rätsel .
Auffällig ist bei meinen Zwei, dass Kira, im Gegensatz zu Onka, jeglicher Konfrontation mit anderen Hunden, egal ob Hündin oder Rüde, aus dem Weg geht. Sie ist eine ruhige, sehr verträgliche Hündin (im Wesen wie der Huskypapa ).
__________________
LG, Norbert mit seinen Graupelzen Onka v. Böhmerwald & Kira
"Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" (Kant)

Last edited by timber-der-wolf; 25-03-2010 at 08:11.
timber-der-wolf jest offline   Reply With Quote
Old 25-03-2010, 09:30   #12
Sefie
Junior Member
 
Sefie's Avatar
 
Join Date: Apr 2008
Location: Grenze Niedersachsen/Hamburg
Posts: 189
Default

ja dieses rätsel kenne ich hab auch keinen blassen schimmer wonach meine zicke aussucht wen sie mag und wen nicht
Sefie jest offline   Reply With Quote
Old 25-03-2010, 10:09   #13
Prinzessin
Junior Member
 
Join Date: Mar 2010
Posts: 3
Default

Hallo Leute,

herzlichen Dank für Eure Informationen. Naja, im Großen und Ganzen sehen wir das auch so. Wollten eigentlich nur mal wissen, ob wir auf dem richtigen Dampfer sind.

Okay, zu aller Information:
Die Kleine hat jeden Tag eine Stunde intensives Training. Naja und im Alltag wird natürlich auch regelmäßig trainiert. (Um Diskussionen vorzubeugen: Sie wird nicht gedrillt!) Also das macht ihr Spaß und es bringt natürlich auch was.

Das Ganze hält sich ja noch im Rahmen, wir wollten einfach nur vorbeugen. Aber wir werden Eure Ratschläge natürlich beachten, den einen mehr, den anderen weniger .

Wir wissen natürlich auch, dass man aus einem TWH keinen Tut-Nix macht und das beabsichtigen wir auch gar nicht. Hier ging es lediglich um Erfahrungswerte der Kastration bei Weibchen, mehr nicht.

Gruß Klaus
Prinzessin jest offline   Reply With Quote
Old 25-03-2010, 16:57   #14
Torsten
Senior Member/ Dude
 
Torsten's Avatar
 
Join Date: Sep 2003
Location: Thüringen - East Germany
Posts: 2,837
Send a message via Skype™ to Torsten
Default

Geh einfach davon aus Rüden können meist mit Rüden nicht wenn sie geschlechtsreif sind und Hündinnen mit Hündinnen nicht , gewöhn dich dran das du mit deiner Hündin besser nur noch mit Rüden spatzieren gehen kannst. Eine Kastration bringt wie es schon geschrieben wurde nur mäßig was, auch der Quatsch mit dem kastrieren im Welpenalter ist totaler Blödsinn (siehe Tiebetdogge), die werden oder wurden im Welpenalter kastriert, das Ergebnis sind übergroße Tiere die aber mit Nichten unbedingt verträglicher sind - wenn man deren Aufgaben kennt weiß man was ich meine. Es ist ein Ammenmärchen wenn behauptet wird das fremde Hunde untereinander immer so sozial sind wie es einige Hier schon behauptet haben und Rüden die sich an knurren als Pöpler bezeichnet haben. Klar gut sozialisierte Hunde (auch TWH) können weit über ihre Geschlechtsreife mit anderen gut klar kommen, aber dann meist auch nur mit Denen die sie schon lange kennen, und selbst da spielt eine große Rolle wie dominant oder zickig beide sind , vor allem sollten da auch keine Spielchen statt finden die den anderen provozieren. So wa sgeht mit Einzelhunden meist besser als mit Hunden die in einem Rudel leben und so eine abgeschlossene Einheit bilden ......
__________________
es ist egal gegen Wen oder Was man kämpft, wichtig ist Wofür...!

Lieber stehend sterben – als knieend leben !
http://www.wolfs-hunde.com

Last edited by Torsten; 25-03-2010 at 17:01.
Torsten jest offline   Reply With Quote
Old 25-03-2010, 17:11   #15
Spike
Member
 
Spike's Avatar
 
Join Date: Jun 2005
Location: Heigenbrücken
Posts: 586
Send a message via ICQ to Spike Send a message via Skype™ to Spike
Default

Quote:
Originally Posted by Timber-der-Wolf
Man kann dem entnehmen, dass eine Kastration mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringt, und dass man sie nur aus tiermedizinschen Gründen durchführen lassen sollte.
Ersetze das "sollte" am Ende deines Satzes mit "darf" und es ist korrekt.
Ein gesunder Hund darf nach Tierschutzrecht nicht ohne medizinische Indikation kastriert werden, auch wenn das viele TA nicht wirklich ernst nehmen.

Unsere Rüden wurden erst in hohem Alter wegen Prostatakrebs kastriert. Beide wurden etwas ruhiger, wobei ich das eher auf das fortgeschrittene Alter zurückführen würde.

Grüße
Thomas
__________________
Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage...

Der frühe Vogel... kann mich mal...
Spike jest offline   Reply With Quote
Old 25-03-2010, 20:52   #16
timber-der-wolf
Senior Member
 
timber-der-wolf's Avatar
 
Join Date: Nov 2004
Location: Da, wo auch der Wolf zu Hause ist
Posts: 1,446
Default

Quote:
Originally Posted by Spike View Post
Ersetze das "sollte" am Ende deines Satzes mit "darf" und es ist korrekt.
Ein gesunder Hund darf nach Tierschutzrecht nicht ohne medizinische Indikation kastriert werden, ...
Hallo Thomas,

hier gebe ich Dir gern Recht, und gestehe ehrlichen Herzens diesen Lapsus in meinem Beitrag .
Natürlich ist das "darf" gesetzlich korrekt und auch so von mir gemeint.

Aber ich glaube schon, das Ines und Klaus wußten, wie ich es meine.
__________________
LG, Norbert mit seinen Graupelzen Onka v. Böhmerwald & Kira
"Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" (Kant)
timber-der-wolf jest offline   Reply With Quote
Old 26-03-2010, 08:08   #17
Pavel
Moderator
 
Pavel's Avatar
 
Join Date: Sep 2003
Posts: 2,190
Send a message via Skype™ to Pavel
Default

Quote:
Originally Posted by Prinzenssin View Post
Nun wollten wir sie gern kastrieren lassen, dass sie evtl. ruhiger wird.
Hat da jemand Erfahrung?
Bringt das wirklich was?
Es ist totale Quatsch. Kastration hat nichts zu tun mit Charakter der Hund. Meine beide alte Damen (Nancy - 13 Jahren, und Alfa - 10 Jahren) sind schon 3 Jahren kastriert und kannst Du sicher sein, dass ob eine Hündin treffen (speziell Nancy), dann kampft mit sie, wie eine junge Mädchen. Legende, dass mit Kastration beruhigt sich der Hund kommt von Tierärtzte, darum natürlich Kastration machen nicht gratis . Frag mal speziell in Schweiz, wo war noch vor Paar Jahren sehr populär die Rüden kastrieren lassen wegen Wesenprobleme (meine Meinung meistens Wesenprobleme der Besitzer, nicht der Hund). Viele waren enttäuscht, darum haben viel Geld für Kastration bezahlt und Hund bleibt der selbe . Aber jeder glaubt etwas anderes und natürlich klingt besser eine Zauberlösung (Kastration), als lange, gedulte, konsequente Erziehung und Training ...

Last edited by Pavel; 26-03-2010 at 08:10.
Pavel jest offline   Reply With Quote
Old 26-03-2010, 10:28   #18
hanninadina
Senior Member
 
hanninadina's Avatar
 
Join Date: Nov 2003
Posts: 2,466
Send a message via Skype™ to hanninadina
Default

Ja das mit der Kastration nehmen die Tierärzte nicht so Ernst, weil das eine Haupteinnahmequelle ist. Wenn ich mir überlege, dass die Tierarztdichte in meiner Heimatgemeinde die Größte ist von allen Ärzten und jeder etwas verdienen möchte, dann ist das kein Wunder. Ich habe mal so ne Zahl von 80% machen es, egal ob Tiermedizinische Gründe oder nicht und die anderen halten sich an die Regeln.

Ich habe in den vergangenen 2 Jahren mit einem 5/6 Rudel normalen Hunden zusammen gelebt im Haus. Davon waren bis auf Briardhündin Vai alle kastriert. Wenn Besucherhunde dazu kamen ging das immer recht schnell und problemlos. Die Hunde sind aber auch alle erst nach der Geschlechtsreife kastriert worden. Es waren durch die Bank weg Tierschutzhunde. Vom Charakter her schon eher erwachsen. Der Eindruck war schon etwas, dass es da in der Gesamtheit etwas gebracht haben könnte. Aber wenn ich genau drüber nachdenke, ist es wahrscheinlich die eher sehr offene Situation mit vielen verschiedenen und fremden Menschen. Es kommt wie so oft im Leben immer auf die speziellen Situationen an.

Grundsätzlich ist es bei "anspruchsvolleren" Rassen sicher so wie Torsten es mit einer einfachen Regel beschrieben hat, Mädels sollten mit Jungs und Jungs mit Mädels, dann hat man am wenigsten Stress. Es geht auch mehr oder minder immer um Freilauf. Weil an der Leine, dass sehen wir ja auf den Ausstellungen und Treffen funktioniert es ja.

Christian
hanninadina jest offline   Reply With Quote
Old 26-03-2010, 12:48   #19
timber-der-wolf
Senior Member
 
timber-der-wolf's Avatar
 
Join Date: Nov 2004
Location: Da, wo auch der Wolf zu Hause ist
Posts: 1,446
Default

Quote:
Originally Posted by hanninadina View Post
Grundsätzlich ist es bei "anspruchsvolleren" Rassen sicher so wie Torsten es mit einer einfachen Regel beschrieben hat, Mädels sollten mit Jungs und Jungs mit Mädels, dann hat man am wenigsten Stress.
Hallo Christian,

das stimmt nicht gaz so, wie Du es hier schreibst!

Es klappt auch sehr gut "Mädel mit Mädel" !

Nur, und das ist der entscheidende Punkt, dann darf da im Rudel kein Rüde vorhanden sein (ich glaube, dass hat Steffen in irgend einem früheren Thread auch schon mal geschrieben), denn dann ist der Ärger vorgrogrammiert, wenn eine der "Damen" läufig wird und um die Gunst des Rüden buhlt.
__________________
LG, Norbert mit seinen Graupelzen Onka v. Böhmerwald & Kira
"Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" (Kant)
timber-der-wolf jest offline   Reply With Quote
Old 26-03-2010, 13:08   #20
Torsten
Senior Member/ Dude
 
Torsten's Avatar
 
Join Date: Sep 2003
Location: Thüringen - East Germany
Posts: 2,837
Send a message via Skype™ to Torsten
Default

Quote:
Nur, und das ist der entscheidende Punkt, dann darf da im Rudel kein Rüde vorhanden sein (ich glaube, dass hat Steffen in irgend einem früheren Thread auch schon mal geschrieben), denn dann ist der Ärger vorgrogrammiert, wenn eine der "Damen" läufig wird und um die Gunst des Rüden buhlt.
Hier geht man nicht davon aus das sich die Hündinnen in einem Rudel befinden und selbst da kann es eskalieren wenn sie a. gleich stark sind und b. ein von außen spielender Einfluss die Missgunst der anderen weckt wie bei Beutespielen z.B. Von daher hat Christian schon vollkommen Recht , denn meine Aussage bezog sich in erster Linie auf Tiere die nicht in einem Rudel leben ......
Nicht immer muss ein Rüde der Anlass sein, auch in einem geschlossenen Hündinnenrudel. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt auch der Altersunterschied oder sind die Hündinnen aus einer Familie oder nicht miteinander verwandt, von der Hitze, sprich hormoneller Umstellung (auch ohne Rüden) ganz zu schweigen ..... und natürlich ganz zum Schluss auch ihr generelles Umfeld so wie der einzelne Charakter spielen da eine wesentliche Rolle.
Aber wie du ja so schön schreibst bestätigen Ausnahmen die Regel .....
__________________
es ist egal gegen Wen oder Was man kämpft, wichtig ist Wofür...!

Lieber stehend sterben – als knieend leben !
http://www.wolfs-hunde.com
Torsten jest offline   Reply With Quote
Reply

Thread Tools
Display Modes

Posting Rules
You may not post new threads
You may not post replies
You may not post attachments
You may not edit your posts

BB code is On
Smilies are On
[IMG] code is On
HTML code is Off

Forum Jump


All times are GMT +2. The time now is 03:43.


Powered by vBulletin® Version 3.8.1
Copyright ©2000 - 2021, Jelsoft Enterprises Ltd.
(c) Wolfdog.org