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| Sport & Ausbildung Tschechoslowakische Wolfshunde als Arbeitshunde - wie trainiert man ihn , wie lernt man ihm neue Elemente, Informationen über Wettbewerbe und Trainingsseminare |
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#1 |
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Junior Member
Join Date: Aug 2009
Posts: 472
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So, na denn...
ich bin ein Fan von selbstständigen Wesen, den eigenen Kopf zu benutzen, um Lösungen zu finden... und wer mit mir leben will, braucht Selbstbewußtsein aber auch Anpassungsfähigkeit. So bin ich bisher an verschieden Rassen geraten, aber innerhalb der Rassen immer an die Querköppe ![]() Mein erster eigener Rüde - da mir der Wunsch nach einem großen Hund verwehrt wurde, war es "nur" ein West Highland Terrier. Meine Eltern hatten einen "einfachen" Hund für mich gesucht - und voll daneben gegriffen :-D Trotz Betonschädel hatte er ein großes Herz und ließ mich gewähren, wir haben zusammen das Abenteuer Hundererziehung-Menschenerziehung gelebt; in 14 Jahren hab ich ihn lesen lernen dürfen, mit ihm gejadt, ihn beim Reiten dabei gehabt, halt den typischen Begleithund und Kumpel in ihm gehabt. Ihm folgten Neufundländer, bei denen ich einige Jahr bei einem prof. Züchter verbrachte... dort zum ersten Mal in der Wasserrettung arbeitete. Nebenher bildete ich Beagle und Retriever aus, wurde regional Vizemeisterin in der Unterordnung - und hängte die Wettkämpfe auch gleich wieder an den Nagel, nicht meins :-) Es folgte ein Golden, mit dem ich dann Fläche gemacht hab - ich fand uns nicht zuverlässig genug und brach ab. Meine Bernermaus suchte uns aus, um an ihrer Panik vor schlicht allem zu arbeiten, als wir die Grundlagen hatten, begannen wir als Schul- und Kindergartenbegleitteam. Das war ein Job nach ihrem Geschmack - und ich bin nicht wieder von der Tiergestützten Pädagogik abgekommen. Exkurs in eine andere RH-Staffel, dort Ausbildung von DSH, Rotti, weißer SH. Einige Suchen mit den DSH erfolgreich - was für ein irres Glücksgefühl! Was man wohl mit nem TWH in der Branche erreichen kann, mit der Ausdauer, mit der Selbstständigkeit, wenn ich nen entspechenden Hund finde, werd ich in die Richtung wieder arbeiten! Erst "erbte" ich Koboldine, die bereits in Therapie gearbeitet hatte und zuletzt bei mir für Autisten ein bisschen Nähe herstellte. Trotz ihres Potentials ist zur Zeit Familien- und Bürohund-Dasein angesagt, mir fehlt die Zeit für mehr. Das wird sich in den nächsten zwei Jahren wieder ändern :-D Kurz: ich bin nicht festgenagelt auf eine bestimmte Arbeit mit meinem Hund, und die Möglichkeiten, die Spezialisten bieten, sind mir zu eng. Daher ist mir am TWH wichtig, dass ich - bei Eignung BEIDERSEITS - wieder in die RH gehen kann, aber auch oder "nur" in Schulen mit ihm arbeiten kann. Dazu kommt die hohe Belastbarkeit und Ausdauer der derzeit existierenden TWH - und ich fänd es schade, wenn sie zu Kuschelhunden im kleinen Familienkreis gezüchtet würden. Ich will einen Selbstdenker, der im Team arbeiten kann und ansonsten in sich sicher genug ist, um die Tourbulenzen des Lebens mit mir zu erleben. Vielleicht mach ich irgendwann ne Staffel zu Pferd auf, dann muss ich meinen TWH nicht mit meiner menschlichen Langsamkeit nerven Ja, ja ich weiß... es gibt Richtlinien und Ausbildungsordnungen und Prüfungsordnungen; aber Regeln sind nicht in Stein gemeißelt, gelle?! lg koboldine
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Kein Mensch darf mir meine Schwächen so deutlich zeigen, wie meine (Wolfs-)Hunde es tun. |
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#2 |
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Senior Member/ Dude
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Arbeit, habe ich jede Menge mit den Hunden, Ziele, sind was für langfristig denkende Menschen die anderen was beweisen müssen, ich will einfach ne gute Zeit mit den Hunden haben und life entscheiden wo wir hin wollen. Wünschen, würde ich mir, dass nicht Jeder der sich einen "Ersatzwolf" zu gelegt hat, anderen was beweisen will und nicht jeder denkt er müsse züchten. Und wünschen würde ich mir weiter, den TWH auch in10 Jahren noch so zu bekommen wie er jetzt ist.
Erfolge, sind nur das Ergebnis von teilweisen Druck von außen und wenn nicht definiere ich sie für mich ganz persönlich. Misserfolge sind häufiger als Erfolge mit denen man leben muss. Ohne sie würde es keinen Fortschritt geben. Aber auch sie werden ganz individuell beurteilt. Ich beurteile sie zu mindest so ....
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es ist egal gegen Wen oder Was man kämpft, wichtig ist Wofür...! ![]() Lieber stehend sterben – als knieend leben ! http://www.wolfs-hunde.com |
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#3 |
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Junior Member
Join Date: Mar 2007
Location: Zülpich
Posts: 195
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Na, der eine oder andere hat ja jetzt hier etwas geschrieben, und auf den letzten Beitrag möchte ich dann mal eingehen.
Torsten, ich weiß nicht ob Menschen mit Zielen sich oder anderen etwas beweisen müssen, ich denke eher nicht, ich sehe das eher so, daß man etwas erreichen möchte, für sich selber, oder eben mit seinen Hunden. Letztlich hast doch Du auch ein Ziel, selbst wenn Du es evtl anders nennst, Du möchtest die Rasse erhalten, evtl ein kleines Stückchen weiterbringen. Weil, warum sonst züchtest Du? Oder eben das Ziel glücklich mit Deinen Hunden zu leben, sie zu beobachten, die Welpen wachsen zu sehen, etc..Es sind hier nicht Ziele wie Championate gemeint, eher diese kleinen dinge wie "mein hund und ich verstehen uns gut", etc., ich wusste halt nur nicht wie ich es anders überschreiben sollte. Würde mich übrigens freuen wenn noch weitere Kommentare zu dem Thema kämen. LG Gernot
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You can run and hide....... but we will find you! Mantrailer |
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#4 |
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Junior Member
Join Date: Jul 2010
Posts: 23
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Ich habe kürzlich mit einer einjährigen TWH Hündin eine Woche eine Stunde pro Tag Mantrailing trainiert. Ich war verblüfft wie schnell der Hund das kapiert hat. Einzig aus Scheue bleibt sie 3 Meter vor der Fundperson stehen.
Distanzen bis 500 Meter mit einer 5 Std. Spur ist schon 100%. Entweder ist die Hündin eine Ausnahme oder die TWH eignen sich speziell dafür. Gruss Marco |
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#5 |
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Junior Member
Join Date: Mar 2007
Location: Zülpich
Posts: 195
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Hallo Marco,
um das beurteilen zu können, muß man jede Menge Faktoren kennen und berücksichtigen, aber es ist auf jeden Fall gut. Aber Du solltest in jedem Fall an der Scheu Deines Hundes arbeiten. Woher kommst Du? Gruß Gernot
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#6 |
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Junior Member
Join Date: Mar 2006
Posts: 34
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Hallo Marco,
auch ich kann nur sagen, dass du an der scheu arbeiten solltest. Mein Rüde wollte auch nie in Gruppen gehen, da er immer das Weite sucht, wenn er in Situationen kommt, die ihm nicht geheuer sind. Ich trainiere seit 1 Jahr dran. Und ich kann nur sagen er hat sich um mehr als 180 Grad gedreht. Mit viel Geduld bekommt man alles hin, kann ich nur sagen. Er geht um Personen rum, ich kann ihn mitlerweile sogar in der Gruppe ablegen und von ihm weggehen. Wenn alles gut geht, werde ich im Herbst mit ihm die BH machen. Und ich habe das niiiiiiie für möglich gehalten. Darum auch ein großes Dankeschön an meinen tollen Trainer Hans. Der eigentlich aus dem Schäferhund und Rottweiler Bereich kommt und sich zusammen mit mir der Sache angenommen hat. |
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