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| Allgemeines Alles über Tschechoslowakische Wolfshunde... |
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#1 |
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Senior Member
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Hallo Peter,
es sehr gut, dass du deine Lebensverhältnisse offen schilderst, denn nur so kann man, ohne dich überhaupt zu kennen, halbwegs einschätzen, was man dir raten kann. Aber um ehrlich zu sein, ist die Zeit bei dir noch nicht reif für einen TWH. Was machst du, wenn dein TWH mit 7 Monaten immer noch nicht stubenrein ist, was ja öfters bei der Rasse vorkommt? Leinst du ihn an einer Kette vor der Uni an, weil Leinen beißen sie sofort durch? Baust du einen Zwingern? Was machst du, wenn der TWH vor Trennungsschmerz anfängt die ganze Zeit zu heulen? Da freuen sich die Nachbarn und die Nerven deiner Großeltern würden das nicht lange mitmachen. Gerade die Konstellation, die ersten Monate viel Zeit haben und von mir aus auch ein halbes Jahr führt dazu, dass sich der junge Hund sehr stark an dich bindet und dann um so weniger allein sein kann. Außerdem weisst du doch noch gar nicht, wo du bleibst. Es gibt sehr viele Hundehalter im Allgemeinen und TWH-Halter im Speziellen, die Schwierigkeiten haben, eine Wohnung zu finden: Das Rotkäppchen-Syndrom lässt grüßen. Was dann? Das sind die Fälle, wo die Tiere dann mit 4-5 Jahren doch noch weggeben werden. Besuch erstmal TWH Halter, damit du weisst, was Astrid mit das TWHs in meinen Worten teilweise heftiger sind im Spiel-, Begrüßungsverhalten und zwischen durch zu zeigen, ich bin der Chef. Kommen deine Eltern/Großeltern damit klar, wenn der 6 Monate TWH meint, ich bin auch Chef und sie anknurrt? Daran scheitern leider auch viele. Der Halter selbst ist ok, aber der Rest, der bekommt Angst. habe gerade wieder von nem Fall gehört, wo ein gerade mal 2 jähriger TWH-Rüde eingeschläfert worden ist, weil er die Besitzerin öfters gestellt hat. Christian |
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#2 |
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Member u. Forenranger
Join Date: Sep 2003
Location: Westerwald - Old Germany
Posts: 1,288
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Hallo
Ist zum mom. Zeitpunkt nicht unbedingt die richtige Konstellation, von daher würde ich eher abraten ! Die Frage die sich hier stellt; inwieweit sind deine Eltern (Großeltern außen vorgelassen) auf einen Wolfshund vorbereitet (haben Hundeerfahrung) Falls du ein richtiges "Powerpaket" bekommst, wird es wohl in die Hose gehen.
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Niemand kann Dir nehmen was Du bist, weil Deine Kraft in Dir unendlich ist ! ![]() vom Westerwälder Berg |
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#3 |
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Junior Member
Join Date: Jul 2008
Location: Opglabbeek (B)
Posts: 471
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Hi Peter
Ich schließe mich meine Vorredner an. Selber habe ich 7 Jahre überlegt ob ein TSW in unsere Familie passt. Mein rüde ist jetzt 17 Monate alt, und ein richtiges Riesenbaby. Er ist 72cm und 42kg, kann aber immer noch kein Bein heben, und meint wirklich er sei ein Welpe. Er knabbert alles an wenn wir nicht aufpassen, schmeißt sich für jeden Hund auf dem rücken und bettelt tollpatschig zum spielen bei andere Hunde, wobei er denen mit seine große Pfoten ein blaues Auge knallt. Ich sage immer zu Leute die einen TSW haben wollen "Wenn sie 3 Jahre einen Hund möchten mit Welpen verhalten, dann holen sie sich einen" Mein junge war mit 9 Monate erst stubenrein, wobei ich dabei noch eine Am.Bulldogge habe von nur 2.5 Monate alter der brav mit 9 Wochen komplett stubenrein war. Wie oft Leute auch sagen, der TSW ist ein normaler Hund, bleiben doch immer grade diese Sachen nach vorne kommen wobei man denkt, ja es ist ein Hund, nur kein normaler. Viel TSW suchen mit 10 Monate ein neues zu hause Grade weil ein normaler Hund dann nichts mehr kaputt macht, brav an der Leine läuft und anfängt erwachsen zu werden, aber einen TSW ist mit dieses alter und noch lange danach ein richtiger Welpe. Besuche Leute die diese Hunde haben, und gehe mal mit bei Wanderungen, und schau dir vorallem Hunde an von so 1.5 Jahre alt, du wirst sehen dass wir nicht übertreiben. LG Tatiana |
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#4 |
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Junior Member
Join Date: Sep 2008
Location: Fronhausen/Lahn
Posts: 76
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Hallo Peter,
auch ich würde dir eher empfehlen das mit dem TWH auf nach den Studium zu verlegen und auf jeden Fall sich vorher mit Züchtern und Haltern zu treffen, sowie auf verschiedene Treffen zu gehen. Allerdings so krass wie es Tatiana schreibt muss es sicherlich nicht sein. Was sie erlebt hat und beschreibt kann ich absolut nicht bestätigen!!! Grade in Bezug auf Stubenreinheit war es bei unserer Hündin - bis auf das typsiche Freudenpippi - überhaupt kein Problem. Ebenso das zerstören von Gegenständen, wir haben allerdings auch genügend Platz und Zeit für den Hund. Wenn die Umstände : Zeit, Platz, Geld und soziales Umfeld passen - dann denke ich, ist es nicht so schwer einen TWH zu halten - paßt allerdings nur einer dieser Faktoren nicht wird es wohl sehr schwer. Es ist aber sehr lobenswert, das du dir so viele Gedanken machst und sie uns hier offenlegst - alle Achtung ! Also - ich wünsche dir eine " weise Entscheidung" und willkommen im Club der TWH Halter und Freunde. Manni |
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#5 |
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Junior Member
Join Date: Jul 2007
Location: in der Nähe von Berlin
Posts: 136
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Hi Peter!
Ich bin vielleicht die einzige die dir bisschen Hoffnungsschimmer machen kann. Denn mit 15 Jahren habe ich meinen ersten Hund bekommen - einen Hovawart! Aber auch nur, weil mein Umfeld passt (lebe in der Natur mit Haus und Garten) und die nötige Unterstützung meiner Eltern habe!!! Demnach kann ich Mannis Aussage nur zustimmen :"Wenn die Umstände : Zeit, Platz, Geld und soziales Umfeld passen - dann denke ich, ist es nicht so schwer einen TWH zu halten - paßt allerdings nur einer dieser Faktoren nicht wird es wohl sehr schwer." Genauso wie du habe ich mir damals viele Gedanken gemacht, auch was die berufliche Perspektive betrifft. Mit 17 Jahren habe ich dann meinen ersten TWH bekommen! Ein Traum von mir war in Erfüllung gegangen - und das auch nur, durch meine Eltern! Glaube mir, es gibt Situationen, wo du auf andere angewiesen bist in dem jungen Alter, sei es wegen Geld oder Zeit oder sonst was. Und natürlich haben mir viele Menschen abgeraten in so einem jungen Alter sich ein Hund/e "ans Bein zu binden". Aber Hunde sind mein größtes Hobby und das sahen auch meine Eltern. Seit meiner Jugendzeit bin ich in der "Hundeszene" aktiv. Meinen Hovawart komplett ausgebildet und viele Wettkämpfe bestritten, letztes Jahr Landesmeister geworden, gehe mit meinen Hunden auf Ausstellungen oder sämtliche Hundetreffs. Mittlerweile bin ich 21 Jahre alt und mein dritter Hund, wieder ein TWH, ist hinzugekommen Last edited by Dacota; 23-02-2010 at 19:48. |
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#6 |
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Junior Member
Join Date: Sep 2007
Location: Kemberg
Posts: 55
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Hallo Peter,
ich wuerde dir auch davon abraten, jetzt einen hund zu dir zu holen - du weisst doch noch gar nicht,wie dein leben weitergeht. es ist ja schoen, wenn du jetzt, waehrend des studiums noch bei deinen eltern lebst - aber was ist danach ? du wirst doch sicher auch nicht ewig bei ihnen wohnen wollen oder musst gar,weil du nur auswaerts einen job findest, von ihnen weg ziehen. dann stehst du auch alleine da. ich wuerde wirklich erstmal abwarten, wie sich deine berufliche zukunft gestaltet.. ich wollte auch schon immer einen hund, erst waren die eltern dagegen, so dass ich vor hatte, zu meiner volljaehrigkeit einen zu mir zu nehmen - habe dann aber selbst gemerkt, dass es nicht funktionieren koennte - weder beim bund noch beim studium noch bei meiner ausbildung haette ich ihm gerecht werden koennen. am wenigsten zeit hatte ich waehrend meiner ausbildung und das,obwohl ich extra eine ausbildung zur tierarzthelferin waehlte,wo man doch meinen sollte,dass man gerade da, tiere haben kann. nun ja, ich war dann froh, als die vorbei war, ich noch ein jahr gearbeitet hatte und ich dann endlich in der gestaltung meines berufs frei war und mit 25 dann endlich meinen TWH bekam. Jetzt ist er 3, kann immer dabei sein und alles funktioniert prima - jetzt weiss ich auch, dass ich meinen beruf immer nach meinem hund richten kann und werde. und ich denke nur dann sollte man sich auch dazu entscheiden, einen hund/twh zu nehmen. vorher ist einfach alles zu vage. wuerde das risiko einfach nicht eingehen, dass du ihn dann aus irgendwelchen bloeden gruenden nicht behalten koenntest. vor allem, wenn ich sehe, wie ein twh werden kann (der tante von meinem grossen erging es so), wenn ein student ihn zu sich nimmt und dann immer zu seiner verwandschaft abschiebt (erst nur wenige stunden und dann immer laenger ...), dann graust es mir bei der vorstellung :/ ich weiss, dass es sicher bloed ist fuer dich, hier so viele negative meinungen zu hoeren, aber es ist fuer dich und den hund wirklich sinnvoller, hoffe du triffst deine richtige entscheidung. vg susanne |
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#7 | |
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Junior Member
Join Date: Jul 2007
Location: in der Nähe von Berlin
Posts: 136
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Quote:
Aber eins kannst du glaube ich knicken, wenn du fertig bist mit Studieren und dann dein TWH mit in eine Wohnung nehmen willst, das wird garantiert nicht gut gehen! Viel Spaß beim Weitergrübeln
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#8 |
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Strange Member
Join Date: Jan 2009
Location: Pergine /Vs Trentino
Posts: 882
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Hallo Peter...
Ich kann dich sehr gut verstehen, und muss Dir die wichtigste Frage aller Fragen stellen "bist Du sicher das Du fur deinen Hund auf 1000andere Dinge verzichten mochtest?" Denn das ist es wenn man sich einen Hund zu sich holt, wenn Du bereit bist alle die Dinge die viel viel schwieriger sind mit hund oder ohne genauso mit ihm durchzustehen, ist es okay.. Fur den REst gibt's immer eine Losung.. Ich habe mir meinen ersten eigenen (nicht familienhund) geholt als ich 17 war und von Zuhause auszug ohne Zukunftsvorstellungen, und nur mit der Sicherheit im Koffer das ich mich NIEMALS von IHR trennen werde... So war es dann auch, habe 27 mal umgesidelt, alle 3 jahre job gewchselt, und vieles vieles mehr wie Du dir sicher vorstellen kannst, aber mein HUND (und meine Katze war immer dabei) habe auch ohne Zuhause gelebt im Auto um eione Wohnung mit Hunderlaubnis zu finden, aber trennen kam fur mich NIEMALS in Frage... Wenn Du diese einstellung hast ist jeder Moment der Richtige... Was die Rasse betrifft, haben sicherlich meine Vorschreiber recht, aber am Ende hangt es von dem vorhergeschriebenen ab ob ja oder Nein, denn ich glaube auch jene die Durchgehalten haben hatten beim ersten TWH ( besonders diejenigen die TWH's in einem hoheren Alter heute haben) auch kaum eine Vorstellung was Sie erwartet und haben nicht aufgegeben.. das ist es was Du klaeren muszt mit dir und am Ende auch nicht mit Deiner Familie, denn der Hund ist Deiner und Du muszt die Verantwortung fur ihnauf deine Schultern legen und nicht auf die der Anderen, wenn das jedoch bereits schon vor dem Anfang dein Gedanke ist, sage auch ich Nein... Grusse Linda Ich sage immer da ich aus der Pferdewelt komme, ein Hund ist keine Leidenschaft er ist ein Lebensstil... der TWH erst recht!
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![]() Allora guardami negli occhi e capirai che io ti amo ancora... Last edited by wildwolf; 23-02-2010 at 21:56. |
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