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| Sport & Ausbildung Tschechoslowakische Wolfshunde als Arbeitshunde - wie trainiert man ihn , wie lernt man ihm neue Elemente, Informationen über Wettbewerbe und Trainingsseminare |
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#1 |
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Junior Member
Join Date: Sep 2003
Location: Schöngeising
Posts: 133
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Thorsten,
bezüglich Deinem letzten Absatz: Du fühlst Dich umsonst angegriffen. Wir sind keine begeisterten Ausstellungsgeher und starten auch nicht in der GHK. Ich verstehe nur nicht die große Diskussion, was gegen einen TWH in der GHK spricht der mit einem 40km Lauf die Berechtigung dazu hat. Es tut niemandem weh. Eine andere und sicher sehr interessante Diskussion ist der Unterschied Arbeit zu Sport? Als Sicherheitsdienst oder Polizei arbeite ich im Schutz wahrscheinlich anders als wenn ich es sportlich betreibe. Das gleiche gilt für z.B. Mantrail. Ich kann wunderbar trailen als Sport, ich kann aber auch echte Einsätze gehen. Für den Hund mag es die gleiche Ausbildung sein, die Zielsetzung ist aber eine andere. Nicht falsch verstehen: ich bin NICHT gegen Sport, die meisten Hundebesitzer machen die Ausbildung sportlich, was auch OK ist. Und dann kommt auch Agility etc. mit ins Spiel. Eine reine Arbeitsprüfung - was ist das und welchen Zweck verfolge ich damit? Darf ein Hund, der "nur" sportlich ausgebildet wird in der GHK Klasse starten? Oder nur Hunde, die dann auch "arbeiten". Wenn ich einen Hund in der GHK ausstelle (immer noch ein Wettbewerb hauptsächlich über das Exterieur), wen will ich damit erreichen, für wen stelle ich den Hund aus? Doch zum gleichen Zweck wie in der offenen Klasse? In der GHK nur Hunde zuzulassen mit einer Zusatzqualifikation, mag sinnvoll sein. Dann hat man halt den schönsten Arbeitshund (mit Schwielen an den Pfoten und Blasen an der Nase ). In unserer Welt, wo ein Hund nur noch sehr selten einen echten Arbeitsauftrag hat, sehe ich die GHK nicht mehr so eng. Also ist für mich der Start mit 40 km auch in Ordnung.Stefan |
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#2 |
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Senior Member/ Dude
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Stefan
ich weiß was du meinst, aber ein Hund mit Arbeitskennzeichen, und das wäre der TWH ja dann, sollte außerdem schon noch ein wenig mehr mitbringen als nur seine Ausdauer. Wenn ich mir einen Hund mit einer Arbeitsprüfung vorstelle, habe ich gleich noch im Hinterkopf das der Hund auch bestimmte Dinge kann, wie z.B. einen Grundgehorsam oder ein entsprechendes Wesen mitbringt was ihm zu solch einer Prüfung verholfen hat. Wenn ich aber einen TWH nehme der rein nichts kann außer Laufen, den Schwanz einzieht in der Öffentlichkeit und vom Wesen her soooo wölfisch ist das er wenn er in Bedrängnis gerät um sich beißt, mit ihm aber die 40km gemacht habe, habe ich einen GBH. Klar kann es mir egal sein, aber ist es nicht, weil wir so nie von dem teilweise beschissenen Wesen der Hunde weg kommen. Es wird dann alles so weiter gehen wie gehabt und man beweihräuchert sich selber. Ist doch ein Witz wenn man bedenkt wozu der TWH geschaffen worden ist, nun versucht man es zu realisieren und ich denke auch das wir dazu gute Chancen haben, da kommen ein par Ausstellungsverückte um ihren Ego noch Einen drauf zu geben oder ihre Hunde die sonnst kein Land sehen in den forderen reihen Laufen zu lassen. Das sind ethnisch sehr gute Vorgänge um den TWH weiter zu helfen ......... Und ich hab mich nicht angegriffen gefühlt, bin doch nicht aus Watte oder trotze wenn mal Einer was sagt ........
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es ist egal gegen Wen oder Was man kämpft, wichtig ist Wofür...! ![]() Lieber stehend sterben – als knieend leben ! http://www.wolfs-hunde.com |
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#3 |
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Junior Member
Join Date: Sep 2003
Location: Schöngeising
Posts: 133
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Thorsten,
ich denke, jetzt verwechselst Du das Ausstellungswesen und Zucht. Es wird endlich Zeit, dass es eine vernünftige und deutlich strengere Zuchtzulassung für den TWH gibt. Der Ausdauertest sollte ein Minimum an Sportlichkeit garantieren, ein Wesenstest möglichst charakterliche Ausreißer aufdecken, die Körung die Einhaltung der "Norm" garantieren, HD und ED Röntgen ist ja schon Pflicht. Bei einer SZS kann dann die "Qualität" der Zucht von einem Spezialrichter bewertet werden. Ich würde mir aber nie einen Deckrüden nur aufgrund normaler Ausstellungsergebnisse aussuchen. Das ist bei uns das letzte Kriterium. Wenn dann trotz guter Verpaarung und Sozialisierung ein scheuer TWH entsteht, wird das Ergebnis auf einer guten Ausstellung entsprechend schlecht sein. Aber auch hier kenne ich Hunde, die Ausstellungen nicht mögen (Schwanz eingeklemmt, aber Kopf oben als Zeichen dafür, nicht der Angst), es ist schwierig so einen Hund zu bewerten. Beim TWH ist der sichtbare Unterschied zwischen "Angst" und "hier ist es Blöd" schwer zu erkennen. Extreme Scheuheit ist natürlich eindeutig zu erkennen, hier muss der Besitzer ja nicht auf Ausstellungen rennen. (Das Thema wird übrigens gerade im englischen Forum diskutiert). Ein guter Züchter darf dann einen scheuen TWH nicht einsetzen. Stefan |
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#4 | |
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Guest
Posts: n/a
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Die Intention des Ausstellungswesen besteht doch darin Einfluss auf die Zucht zu nehmen. Aber das mal nur ganz allgemein. Ansonsten drehen wir uns hier ziemlich im Kreis. Du siehst die Thematik ein bisschen zu subjektiv. Du ziehst von dem was Du so kennst eine Parallele wo keine zu ziehen ist. Die Problematik der Gebrauchsfähigkeit ist eine grundsätzliche und durch die Regelung mit dem 40er sind wir einen großen Schritt zurück gegangen. Hier muss man großflächiger denken. Die Maßstäbe und die Repräsentation der Rasse stehen zur Diskussion, und mit dieser schwammigen "Hintertürchen"- und "es tut ja keinem weh"- Mentalität kommen wir alle nicht weiter. Der TWH ist nunmal in der FCI-Gruppe 1, Sektion 1, (Schäferhunde mit Arbeitsprüfung). Ich meine zu Recht, denn mit ihm kann man arbeiten! Die einzigen zu ziehenden Konsequenzen wären: 1. Den TWH mit echten Arbeitsprüfungen in seiner jetzigen Klassifizierung zu repräsentieren oder 2. Wie Eva schon schrieb, eine Änderung bei der FCI beantragen Was wiederum bedeuten würde: Bei 1 : Man würde den Weg, der von Zuchtbeginn an eingeschlagen wurde, weitergehen und weiter daran arbeiten das Ziel irgendwann zu erreichen Bei 2 : Man würde das Zuchtziel zu Grabe tragen und keine Orientierung mehr in Richtung arbeitsfähiger Hund vorgeben Letzteres passiert ja jetzt schon mit dem 40er als Quali für die GHK. Stefan, Du siehst es im kleinen Maßstab. Du kennst hier und da ein paar Hunde die im Maintrail gearbeitet werden und findest es tut ja keinem weh wenn diese mit einer Fahrradtour in der GHK starten und verstehst nicht was eigentlich das Problem ist. Überhaupt fragt ja eh keiner am Ring nach, also was soll's. Aber, ich habe es schon oft zum Thema Zucht geschrieben, und hier sieht man wieder wie sich der Kreis vom Ausstellungswesen zur Zucht schließt: Man muss in Generationen denken! Das heißt: Entscheidungen die jetzt getroffen werden und die manchem vielleicht unwichtig vorkommen, können weittragende Folgen haben, da sie eine Tendenz angeben die - jetzt im Moment vielleicht nur ein paar Meter vom Weg entfernt - in ein paar Jahren schon Meilenweit in der falschen Richtung liegen können! Hat sich eigentlich irgendjemand mal gefragt, warum der VDH die RH-Prüfung nicht anerkennen wollte aber den 40km-Lauf ohne weiteres zugelassen hat? Ich frage mich da zwangsläufig ob es gewollt ist den TWH nach außen hin als einen Hund zu repräsentieren mit dem man nicht arbeiten kann um das ungeliebte Stiefkind klein zu halten. Das ist nicht korrekt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das ED-Röntgen keine Pflicht. |
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#5 | |
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Junior Member
Join Date: Mar 2007
Posts: 72
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@ all
Quote:
Was ist Ausstellungswesen ?. Bitte um Aufklärung. Gruß Helmut |
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#6 | |
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Senior Member/ Dude
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Quote:
oder es ist das Gewusel gemeint welches auf Ausstellungen das öfteren entsteht
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