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Old 23-11-2011, 00:39   #11
hanninadina
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Cherli, du machst es schon richtig. Beowulf scheint zu übersehen, dass der Hund schon auf "Nichtsozialisierung" geprägt ist und du nicht bei Null sondern - 100 anfängst. Dazu kommt überhaupt die spannende Frage, ist es möglicherweise nicht nur negativ Erfahrung, die ihn geprägt hat, sondern genetisch fixiert. Vielleicht kannst du uns mal den vollen richtigen Namen sagen, dass man ggfls. aufgrund seiner Herkunft sagen kann, ob er vielleicht eher von "scheuen" Eltern oder Großeltern kommt.

Deine Einstellung ist richtig. Ich bin ein Sozialisierungsfreak. Aber die Kunst besteht auch darin zu erkennen, ob man ein Tier ggfls. überfordert. Dann ist weniger mehr!

Grundsätzlich sehe ich es schon wie du Beowulf, von Welpenbeinen an so früh wie möglich so viel wie möglich machen. Ein zu viel gibt es nicht. Man weiß nie, wo das Schicksal den Hund hinführt. Aber hier haben wir einen bereits 17 Monate alten Junghund, den sein Schicksal ja leider schon woanders hin führt.

Das der Hund nicht gern aus dem Haus geht, hat eine einfache Erklärung, er hat Panik, dass er aus dem neuen zu Hause, das ihm anscheinend gut gefällt, wieder weiter gegeben wird! Hunde, die weggeben werden, können da eine Neurose entwickeln. Deshalb nimm dir Zeit. Es kann 2-3 Monate dauern, bis er die Sicherheit hat, dass er für immer bei dir bleibt.

Wie Katrin oben schon schrieb, das Vertrauen zu dir ist das wichtigste und wenn man ständig Dinge tun würde, vor denen er Angst hat, wie soll er einem dann vertrauen?

Du schaffst das.

Christian
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