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Zucht Informationen über die Zucht, Selektion und Würfe

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Old 30-09-2003, 21:36   #1
Beowulf
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Default Die Probleme der Mischlingszucht

Die Probleme der Mischlingszucht am Beispiel der DSH-Zucht in Marokko.

Die DSH-Zucht in Marokko, wird hauptsächlich von kleinen Privatzüchtern ohne Zuchtverband durchgeführt. Es wird hauptsächlich mit Ostdeutschen DSH gezüchtet. Ehemaligen Grenzhunden. Mir ist bekannt, das nicht nur reinrassige DSH, sondern auch Hybrieden und Mischlinge im Diensteinsatz waren. Diese Tiere sind in Marokko in die Zucht gegangen, dazu kommt, das der DSH ein Modehund ist. Um das Angebot an Welpen zu befriedigen, werden auch bewusst Mischlinge, die irgendwie den DSH ähnlich sehen, mit in die Zucht genommen. Mit anderen Worten, der Marokkanische DSH ist ein Mischling.

Es gibt auch reinrassige Linien, wo Welpen gleich aussehen und die nach einen Rassestandard gezüchtet werden. Aber ich rede von den Mischlingslinien. Mein Hund stammt aus so einer Mischlingslinie und ich habe einige Verwante der Mutter , sowie den Wurf gesehen.

1.) Die Mutter und ihre Wurfschwester sollen reinrassige DSH sein. Mutter und Schwester sehen sich werder in Grösse, Fellfarbe oder Haarkleid auch nur im geringsten ähnlich.

2.) Andere Verwandte aus vorherigen Würfen haben auch kaum Ähnlichkeit.

3.) Der Vater meines Hundes (habe ich leider nicht gesehen) soll ein nicht reinrassiger brauner Rüde gewesen sein. (vermutlich Wolfsmix).

4.) Der Wurf meines Hundes hatte 4 braune und 3 schwarze Welpen, der Wurf sah wie ein Mischwurf aus. Also mehrere Väter. Stimmte aber nicht. Mein Hund sah aus wie ein schwarzer Wolfswelpe, während die Geschwister nach DSH- Welpen aussahen. Einige Welpen konnte ich bis zu 3 Monaten in ihrer Entwicklung beobachten. Sie sahen immer mehr anders aus, als es bei Wurfgeschwistern üblich ist.

5.) Mein Hund, wäre wenn er in Marokko geblieben wäre, mit in die Zucht gegangen. Er hat soviel Ähnlichkeit mit einen DSH, wie mit einen Husky. Sogut wie keinen. Er könnte ein TWH mit kleinen Mängeln und Fehlfarbe sein. Charakter und Bewegung 100% identisch mit dem Rassestandard des TWH.

Ich will nicht die Vorteile der Mischlingszucht vergessen. Durch das fremde Blut, kaum Krankheiten und wenig HD.
Aber die Nachteile sind gravierend. Man weiss nicht, was aus diesen Welpen wird. Im Generationssprung können die wildesten Mischungen rauskommen.
Mein Hund soll ein DSH sein und nicht ein fast TWH. Also an der Rasse des DSH weit vorbei. Zufallsproduckt der Mischlingszucht!

Beowulf
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Old 20-01-2004, 20:06   #2
Beowulf
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Hi Ralf!
Schreib mal unter diesem Thema, beim Thema "Anspringen" sind wir verkehrt. Soweit ich verstanden habe, ist Cajaks Mutter ein Hund von Ute Tippner gewesen. Woher soll ich wissen, das sie aus der Tschechei kommt? Warum trägt man überhaupt Mischlinge in ein Zuchtbuch ein? Ich finde die Herkunft Cajaks misteriös, da ja Zweifel an der Richtigkeit der Papiere erhoben wurde. (Thema Seit gewarnt) Da hat sich jemand mit einen C-Wurf von Tippner gemeldet, der ein Wurfgeschwister von Cajak haben soll. Nur die Mutter ist eine andere. Vieleicht ist das der Grund, warum Ihr mit der Ahnenforschung nicht weiter kommt. Anderseits müsste dann Cody aus dem Tierheim auch ein Bruder Cajaks sein. Hab mal irgendwo gelesen das Cajak 4 Jahre ist, also einiges älter als Cody. Einzige Lösung die ich mir vorstellen kann, Cajak ist aus einen Nichtregistrierten Wurf. Das macht ja auch Sinn bei Mischlingen, denn wo soll man die denn eintragen? Was den Wolf betrifft. Wenn der Opa ein Wilder Wolf war, der die AC-Hündin mal eben im Wald geschwängert hat, dann würde ich sagen, Ok Europäischer Wolf. Ist es ein Zoo-Wolf oder wie bei Lupina ein Wolf der in Gefangenschaft lebt, kann es auch jede Wolfsrasse sein. Ich will Dich nicht persönlich angreifen, oder Deinen Cajak schlecht machen. Will nur sagen, bei Mischlingen ist es egal, ob man Papiere hat, die nicht nachvollziehbar sind, oder erst gar keine. Die Herkunft ist ungewiss. Auch bei meinen Hund ist die grösste Wahrscheinlichkeit ein Europäischer Wolf. Da es sie am meisten in Zoos gibt und daher auch die beste Möglichkeit an Nachzuchten zu kommen. Aber weiss ichs? Weiss ja noch nicht mal, ob es ein F3 oder F4 ist. F2 wie Cajak will ich mal ausschliessen, aber kann ich es? Also Fragen und Zweifel. Aber es ja auch egal, denn er ist ein super Hund, den besten Partner den ich mir vorstellen kann.

Aber warum wollen die jetzt nach dem HD-Experimenten mit Audrey-Lupo, auch noch Experimente mit DSH-TWH machen? Diese Mischlinge gibt es doch bestimmt schon zu genüge. Warum nicht mal nachforschen, wer so einen Hund hat. Dann hat man doch genug Studienobjekte. Wenn man einen Wolfstyp haben will, warum dann einen DSH-Typ züchten? Besser wäre es dann doch gleich, graue DSH zu züchten und den TWH so zu lassen wie er ist. Aber hierüber ist schon zur genüge geschrieben worden und ändern können wir sowieso erstmal nichts. Meine Meinung ist sowieso, auf Gesundheit und Charakter zu züchten. Wenn ich mir mal einen TWH holen werde, dann muss er in erster Linie einen guten Charakter haben, dann gesund sein. Ob er dunkle Augen oder zu lange Ohren hat, sind Schönheitsfehler. Nobody ist perfect.

Gruss
Beowulf
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Old 20-01-2004, 21:14   #3
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Hi Beowulf,

die Zweifel von Cajaks Abstammung kamen hauptsächlich von mir. Und ich habe Margo gebeten, unter den entsprechenden Nummern im CZ-Zuchtverzeichnis nachzusehen; ein kompletter Wurf (8 Welpen) war irgendwie ohne genauere Daten (Eltern usw.) bekannt. Auch über die AC Schäferhündin bin ich nicht weitergekommen.
Ute hatte offiziell einen C-Wurf mit reinen TW´s, Cajak war der 3. Wurf seiner Mutter, das führte seinerzeit zum erwähnten Mißverständnis.
Aber wenn Du meine damaligen Kommentare durchliest: ich habe seinerzeit nichts von Mischlingszucht gehalten, und so denke ich immer noch.
Den Aufbau einer neuen Blutlinie halte ich für unnötig; das Zunehmen von Krankheiten bei TW´s halte ich, wie schon geschrieben, für Züchtungsfehler (Masse statt Klasse). Laut Margo ist der Genpool im Prinzip ausreichend, und der Meinung schließe ich mich an. Jedoch ist die ganze Rasse noch im Aufbau und auch die Schaffung stabiler Zuchtlinien.
Jedoch - allein durch diesen Beitrag dürfte sich wieder die halbe TW - Szene angegriffen fühlen; deshalb würde ich meine Ansichten lieber privat darlegen. Daher noch einmal meine E-Mail-Aresse: [email protected]

Gruß Ralf
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Old 22-01-2004, 01:07   #4
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Außerdem liegt Marokko in Afrika; ich hoffe doch stark, daß es in Europa keine gezielte TWH-Mischlingszucht gibt.
Die Geschichte mit Cajak war wohl ein (möglicherweise auch geplanter) Unfall.
Und auch wenn ich schon mehrfach geschrieben habe, daß er mein bisher treuester und bester Lebensbegleiter unter meinen Hunden war, vertrete ich keinesfalls ein TW-Mix-Zucht mit was auch immer. Aber solange Geld damit zu verdienen ist, wird schon irgendjemand auf die Idee kommen, z.B. TW´s mit Rottweilern oder ähnlichem zu kreuzen.
Ralf
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Old 22-01-2004, 19:53   #5
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Aber genau das Geldverdienen ist der Punkt. Die Marokkaner züchten auch um damit ein Nebenerwerb zu haben. Etwas 500 Euro für einen DSH ist eine Menge Geld. Bei durchschnittlich 6 Welpen sind das 3000 Euro. Davon kann eine Familie einige Monate leben.
Mischlinge wird es immer geben, geplant oder ungeplant. Davon werden auch die TWHs betroffen sein. Es ist auch nicht schlimm, wenn es diese Mischlinge gibt. Aber Bitte nicht mit in die TW-Zucht! Nur ein 75% TW, kann eine Menge Schaden in der Zucht anrichten.
Aber was macht man mit TWH-Mixen, die wie TWHs aussehen und gefälsche Papiere haben? Mixe mit Nordischen Hunden, AC-Kanadiern, Wolfspitze etc.. Die vieleicht sogar den Phänotyp exakt entsprechen, gefälschte Papiere haben und in die NON FCI Zucht gehen. Will mir nicht vorstellen, wie ein Hund mit der Kampfkraft eines TWs und der Angriffslust eines Wolfspitzes und falschen Papieren die Rasse in die ListeI bringt. Zumindest wenn ich die Kampfkraft meines kleinen Schmalspurhundes (64 cm 33 Kg) betrachte und die auf einen durchschnittlichen TW mit Wolfspitzblut umrechne, dann Vorsicht Pittbull und Co. Ein reinrassiger Wolfspitz ist schon nicht ohne. Solche Mischungen kann man nur verhindern, wenn man seinen TW zu solchen Kreutzungen nicht zulässt.

Gruss
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Old 23-01-2004, 02:03   #6
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Habe ich bezüglich Cajak alles schon vor ca. 2 Jahren geschrieben. Wenn seine Abstammung wirklich wahr sein sollte, könnte ich auch damit Geld verdienen, es gibt genug Spinner, die ihre Hündin decken lassen würden.
Ich nehme aber davon Abstand. Man braucht zwar Geld zum Überleben, aber Geld hat keinen Eigenwert.
Wie gesagt, auf Afrika haben wir wenig Einfluß, verhindern wir hier nach Möglichkeit das Schlimmste...
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Old 27-01-2004, 20:30   #7
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Fragt sich nur wie. Diesen Artikel habe ich geschrieben, als das mit dem Mutara-Mixen bekannt wurde. Wollte an einen mit bekannten Beispiel zeigen, das es unmöglich ist, aus Mischlingen eine stabiele Rasse zu züchten. Wenn man den TW wie den Jack Russel Terrier haben will, alle Farben, Grössen, Formate, Fellart, Steh-oder Schlappohr usw. sind erlaubt, dann bitte.
Wie ich jetzt aus der aktuellen Umfrage entnehme, werden die Mutaras doch mit TWs gekreutzt. Aber genau dann passiert das, was ich über die DSH-Zucht in Marokko geschrieben habe. Alles was irgendwie nach TWH aussieht kommt in die Zucht. Die Marokko-Mischlingslinien haben keine Papiere, die Mutaras schon. Allein schon der Armin ist doch ein Risiko für die TWs. Keiner weiss was er ist. Wenn es eine TW-Mischlingsdatenbank geben würde, wo alle Mixe mit TWH und eigene F1-F4 Kreutzungen registriert werden würden, könnte man Anhand der Fotos und ein bischen PC-kenntnis den TWH von morgen am Bildschirm erstellen. Mit Zufallsgenerator auf den Daten des Jack-Russel-Terrier basierend.
Es reichen dafür schon allein die Fotos von Tieren, die den TW irgendwie ähnlich sehen, und raus kommen TWs mit der Vielfalt von Marokko-DSHs.
Und das passiert in Europa, genau genommen unmittelbare Nachbarn von uns. Ja, Afrika ist weit, aber hier wird das gleiche passieren. Ein DSH ohne Papiere ist immer noch ein DSH. Ein TWH ohne Papiere ist ein Mischling! Welcher TW-Interessent weiss denn schon in einigen Jahren, wenn er die Papiere seines Hundes liesst, und eine Audrey-Lupo-Mutara in der Ahnentafel findet, das er keinen Rassehund, sondern eine Mischung hat, die im Generationssprung noch ganz interessant mutieren kann.
Gerade wenn man sich die alten Fotos der TWHs ansieht, stellt man fest, das diese Rasse von Anfang an sehr stabiel im Aussehen war. Wenn man mal von der schwarzen DSH-Maske und einer Hündin Namens Astra absieht ( Farbe nicht eingetragen, sieht aus wie Schwarz-Ton), sahen sie dem heutigen TW ähnlicher als andere Hunderassen, vom Ursprung bis heute. Da jetzt auf ein wölfisches Aussehen gezüchtet wird, ist es noch fataler auf Mixe zurückzugreifen.

Gruss
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Old 28-01-2004, 00:31   #8
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Hallo Beowulf;
meines Wissens besitzt Du ja keinen TW, sondern einen Sh-Mix, von dem Du glaubst, es sei Wolf dabei. Bevor Du Dir den Kopf zerbrichst (Mutara usw.), könntest Du ja erst mal Erfahrungen mit einem TW sammeln.
Die einzige Möglichkeit, den Mutara-Schwachsinn abzuwürgen besteht darin, keine Hunde zu kaufen, wo sie irgendwo in der Ahnentafel mit dabei sind. Es gibt seriöse Züchter, auf die man sich verlassen kann; da kann man sich ja austauschen. Ich will keinen Wolf, sondern einen TW. Und die HD-Probleme in der CZ kann man auch ohne Einkreuzung von irgendwelchen Wölfen in den Griff bekommen - hier verweise ich auf Daschka und Dark Shadow. Beide haben HD - A, und mein dritter TW ist ein Sohn von Daschka und seit einer Woche in meinem Besitz. Das meine ich mit der Schaffung von stabilen Zuchtlinien, und darauf sollte man hinarbeiten.
Gruß Ralf
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Old 28-01-2004, 21:22   #9
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Hallo Ralf!
Ein zweiter Hund sitzt leider bei mir nicht drin. Allein die Hundesteuer hier in Dortmund ist für einen zweiten Hund verdammt hoch. Einen TW als Pflegehund hat man mir noch nicht angeboten. Die einzigen TWs die ich bisher kenne, sind die von Marion und Adrian. Die kurze Zeit, wo ich sie gesehen habe, reicht nicht aus, um mir ein richtiges Bild von ihnen zu machen. Aber die Ähnlichkeiten zu meinen Hund sind da.
Aber ob ich TW-Erfahrung oder Wolfshunderfahrung habe, ist auch egal. Schade das wir so weit auseinander wohnen, sonst könntest Du dir meinen Wau mal ansehen. Dann wirst Du die Ähnlichkeiten schon sehen. Wenn er mal nicht mehr ist, oder sich meine Lebenssituation ändert, will ich einen TW haben. Aber ich will einen TW wie es ihn heute gibt und nicht eine wilde interessante Mischung. Mein Hund ist nun mal ein Einzelfall, den ich so nicht mehr bekommen kann. Der TW ist, oder er ist, dem TW verdammt ähnlich. Dabei bin ich gar nicht so auf das Aussehen aus, sondern der Charakter ist wichtig. Wenn man mal einen Wolfshund hat, oder hatte, dann kann man mit anderen Hunden nicht mehr so viel anfangen. Ich merke immer die Unterschiede, wenn ich Pflegehunde habe. Die Eigenständigkeit und das Denkvermögen vermisse ich bei ihnen.

Was die Mutaras betrifft, wer weiss noch in einigen Jahren, das sie Mischlinge sind. Die Interessenten von Überübermorgen sehen nicht in alten Foren nach, um zu lesen, das sie Mischlinge sind und es Leute gab, die diese Linie nicht wollten. Man darf mit diesem Wahnsinn erst gar nicht anfangen. Sind die ersten Mutaranachzuchten da, kann man den Wahnsinn schlecht aufhalten. Hat man Erfolg mit denen, dann kommen die nächsten usw. Du musst weiter denken, als bis morgen. Und wer kann schon so genau zwischen eine seriösen und unseriösen Züchter unterscheiden. Weisst Du überhaupt, wieviel TW-Interessenten die Wolfdog-Seite überhaupt kennen? Und was ist mit denen, die sich ihren TW im Versandhandel bestellen? Vieleicht sogar nur aus dem Grund, weil er Wolfshund heisst und wie ein Wolf aussieht. Wie er zu halten und zu behandeln ist, ist denen doch egal. Endstation Tierheim. Du kannst nicht nur die vernünftigen TW-Interessenten sehen, die sich vorher informieren, die meissten informieren sich nicht. Wenn Du dich noch an den Kampfhundwahnsinn erinnerst, von heut auf morgen war jeder grosse Hund pauschal gefährlich. Und auch wenn ich keinen oder noch keinen TW habe, will ich diese Rasse nicht in der Liste haben.

Gruss
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Old 28-01-2004, 22:13   #10
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Alles schön und richtig, kann ich auch alles unterschreiben.
Das Problem ist jedoch die Geldmacherei - solange man mit einem Geschäft Geld verdienen kann, wird es auch gemacht. Aber einen TW kann man sich nicht selber backen, da braucht es einen Züchter für. Und da liegt das Hauptproblem.
Auch wenn ich hier wieder in ein Wespennest stoße: ein seriöser Züchter sollte die Ahnentafeln bis zu den Ursprüngen zurückverfolgen können. Bei den TW´s als relativ junge Rasse dürfte das machbar sein; DSH wird schon problematischer. Seien wir noch froh, daß (noch) nicht im wilden Osten gezüchtet wird (Ukraine, Rußland usw.); dann gehen die Probleme erst richtig los. Also landen wir wieder bei den stabilen Zuchtlinien, wo ich weiß, was für Hunde ich von wem kaufe...
Gruß Ralf
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Old 29-01-2004, 20:14   #11
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Ja den stabielen Zuchtlinien sollte man sich auch widmen. Ist ja auch mein Reden. Wenn die Tschechen und Slowaken zumindest ihr Kriegsbeil bei der TW-Zucht begraben würden, dann hätten sie auch den ganzen Genpool zur Verfügung. Aber sie führen lieber Kleinkriege beim Richten, wo man genau hinsehen muss, ob man einen Tschechen oder Slowaken als Richter hat, weil die Nationalität des Hundes scheinbar wichtiger ist als sein Aussehen und Wesen. Ich bin genau wie Du und andere der Meinung, das die Mutaras und andere Experimente nicht nötig sind.

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