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Erziehung & Charakter Was muss man bei einem Welpen beachten, wie sozialisiere ich ihn, die meisten allgemeinen Probleme mit dem TWH, wie löse ich sie

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Old 30-10-2010, 11:40   #1
koboldine
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Ich mache mir Gedanken um die Neueinführung eines Kommandos. Da ich in den letzten Wochen festgestellt habe, dass ich recht "Betriebsblind" geworden war, möchte ich Eure Vorgehensweise lesen.

Ziel ist: mein Hund soll auf Kommando stehen bleiben, egal wie hoch der Außenreiz ist ( z.B. sieht anderen Hund mit dem ich keinen Kontakt zulassen kann - oder sieht Rehe äsen und würde gern hetzten/jagen gehen).

Wie baut ihr so ein Kommando auf?
Wann ist es zuverlässig genug für Euch?

LG
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Last edited by koboldine; 30-10-2010 at 18:47.
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Old 30-10-2010, 16:55   #2
hanninadina
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Heee?

Steh, Platz, down.

VG
Christian

PS: Leine!
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Old 30-10-2010, 18:51   #3
koboldine
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Hmmm....ok, vielleicht habe ich mich nicht gut genug ausgedrückt;
Also:

Wie oder mit welcher Methode (so es denn Methoden gibt) bringst Du deinem Hund ein Kommando bei?
und zweiter Teil der Frage war, ab welchem Zeitpunkt bist Du als Hundehalter zufrieden mit der Umsetzung?

Der "Ziel ist"-Text sollte nur eben als Beispiel dienen.

Besser formuliert?

LG
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Old 30-10-2010, 21:00   #4
Kuschelwolf
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Also, wir haben als "Notbremse" unsere Trillerpfeife, ist für den Hund absolut unangenehm und daher als solche gut geeignet. Doch das Trillertraining ist ein langer Weg in kleinen Schritten, einigen Rückschritten und dann wieder vorwärts. Das hier zu beschreiben würde den Rahmen sprengen. Frag doch mal bei den Hundeschulen in deiner Umgebung, ob jemand das anbietet. Ich kann es nur wärmstens empfehlen. Meine Hündin hat es schon ganz gut drauf und lässt sich sogar damit im Spiel unterbrechen, oder wenn sie etwas ganz aufregendes gesehen hat. Nur bei Rehen wäre ich mir da noch nicht so sicher.
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Old 30-10-2010, 21:01   #5
engel63
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huhu

also ich übe mit Nano im Mom steh ..ich mache das so ..ich gehe mit ihm sage dann etwas langezogen steeeeeeeeeh .. und halte dabei meine Hand vor seine Brust .. wenn das gut klappt lasse ich die Hand weg ...Zufrieden bin ich erst wenn es immer klappt .. aber dafür bekommt man ein gespür ..

das mussten meine Hunde bei ihrer Prüfung haben und alle haben es so verstanden ...Hoffe du kannst damit was anfangen ..jeder hat so seine eigene Technik ..

lg gaby
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Old 30-10-2010, 23:42   #6
koboldine
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Originally Posted by Kuschelwolf View Post
Also, wir haben als "Notbremse" unsere Trillerpfeife, ist für den Hund absolut unangenehm und daher als solche gut geeignet. Doch das Trillertraining ist ein langer Weg in kleinen Schritten, einigen Rückschritten und dann wieder vorwärts.
Trillerpfeiffe - wie die Pfiff/Triller oder wie diese Hochfrequenzpfeiffe?

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Originally Posted by Kuschelwolf View Post
Das hier zu beschreiben würde den Rahmen sprengen.
Schade, denn genau das wollte ich mir anhören...

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Originally Posted by Kuschelwolf View Post
Frag doch mal bei den Hundeschulen in deiner Umgebung, ob jemand das anbietet. Ich kann es nur wärmstens empfehlen. Meine Hündin hat es schon ganz gut drauf und lässt sich sogar damit im Spiel unterbrechen, oder wenn sie etwas ganz aufregendes gesehen hat. Nur bei Rehen wäre ich mir da noch nicht so sicher.
Schön, dass ihr eine gute Lösung für Euch gefunden habt :-)

Für mich geht es weniger um "DIE" Lösung als um das WIE kommt Ihr dahin, dass es gut funktioniert.

LG
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Old 30-10-2010, 23:45   #7
koboldine
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Originally Posted by engel63 View Post
also ich übe mit Nano im Mom steh ..ich mache das so ..ich gehe mit ihm sage dann etwas langezogen steeeeeeeeeh .. und halte dabei meine Hand vor seine Brust .. wenn das gut klappt lasse ich die Hand weg ...Hoffe du kannst damit was anfangen
Hallo Du,
JA Danke! Das war meine Frage Also nutzt Du Verhalten, was er eh zeigt und belegst es mit einem Kommando, irgendwann dreht sich das und Du kannst das Verhalten AUF Kommano bekommen; hab ich Dich richtig verstanden?

Super, knuffel den zukünftigen Champ
cu
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Old 31-10-2010, 00:27   #8
halfbreed
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Also ich üb es mit meinen Hunden so dass sie Sachen wie Sitz, Platz oder auch Steh sowohl auf Hör- als auch auf Sichtzeichen machen.
Wobei der Hund es erst mit dem Sichtzeichen verknüpft und erst hinterher das Kommando dazu bekommt. Für Sitz der erhobene Zeigefinger, für Platz die nach unten gehende Hand, für steh die nach oben zeigende Hand.
Dazu Leckerlies nutzen, bei Sitz zb das Leckerlie zwischen Daumen und Mittelfinger tun, Zeigefinger erheben, und das Leckerlie über den Kopf des Hundes tun bis er sich von alleine setzt, und zack Leckerchen reinstopfen. Sobald sie den erhobenen Zeigefinger damit verknüpft haben den Arsch auf den Boden zu tun, kommt das Kommando hinzu. Zuerst genau in dem Moment wo der Hund sich hinsetzt, sobald das gefestigt ist, als Aufforderung zum hinsetzen. Das Leckerlie gibt es dementsprechend dann sobald er es kann auch später. Ich möchte ja dass der Hund solange sitzen bleibt bis ich das Kommando wieder aufhebe und nicht sofort wieder aufsteht. Dafür bekommt er dann ein Aufhebungskommando, von mir gewählt "Lauf", erst dann darf er wieder aufstehen. Das Kommando wird dementsprechend nur einmal gegeben, so ein Hund zählt ja auch mit ^^, weiß der Hund also die Bedeutung von Sitz und tut es trotzdem nicht, wiederhole ich es nicht so oft bis der Hund es vielleicht netterweise mal tut, sondern setzte es durch. Das Gleiche wenn er ohne Aufforderung wieder aufsteht, wenn ich das Kommando, in diesem Fale Sitz wiederhole, beginnt für den Hund eine neue Übung. Er hat aber das alte Kommando selbstständig wieder aufgehoben, was er ja nicht sollte. Also kommt nicht erneut ein "Sitz", sondern ein "NEIN!" (was selbstverständlich auch vorher geübt werden muss, denn ein Hund weiß ja nicht von Natur aus was Nein bedeutet, wie mit jedem anderen Kommando auch), und Hund wird wieder ins Sitz platziert, und das innerhalb kürzester Zeit. Das Aufhebungskommando bekommt er dementsprechnd wenn der Hund wieder aufstehen darf, dazu lege ich ein Leckerlie auf meine Hand, halte es vor den Hund und ziehe die Hand in Richtung zu mir, um ihn zu bestätigen dass er wieder aufstehen darf, sobald er tut, wieder Leckerchen rein. Wenn er´s super kann, 10 Meter leine dran, um den Hund bei Bedarf noch in Reichweite zu haben, den Abstand zum Hund vergrößern, hin- und herlaufen, um ihn herumlaufen, hüpfen, sprigen, etc, alles, was den Hund motivieren könnte doch unerlaubt wieder aufzustehen, Leckerlies oder sein Spielzeug vor ihm hin- und herwerfen, etc. Die Kommandos kommen immer freundlich und wie gesagt nur EINMAL, auch erneutes Sichtzeichen geben wenn der Hund es nicht tut bzw wieder aufsteht "gilt nicht", ist ja wieder ein neues Kommando, er soll es ja auf´s erste Kommando tun und das solange bis ICH es wieder aufheb, und nicht der Hund. Das Gleiche kann man dann eben auf Platz oder Steh anwenden, bei Platz das Leckerlie zwischen Daumen und Rest der gestreckten Hand klemmen, vor die Nase des Hundes halten und nach unten führen bis er sich hinlegt, Leckerlie rein sobald er liegt, und eben das Gleiche Spiel wie bei Sitz. Bei Steh dann eben erhobene Hand mit Leckerlie vor den Hund halten während er geht damit er stehen bleibt, gleich Leckerlie reinstopfen, und halt nach und nach die Abstände verlängern. Zuerst will ich ja nur dass der Hund kapiert was ich von ihm will, und das ohne dass ICH ihn in eine bestimmte Position drück oder zerr, sondern dass er selber merkt was ich von ihm will und dafür eben belohnt wirdl. Ich hoffe das war verständlich, die Methode klappt sehr gut, man muss eben konsequent sein und seine Kommandos bei Bedarf durchsetzen, die Hunde kapieren das recht schnell.
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Old 31-10-2010, 07:23   #9
Lupa-Max
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Hallo an alle.

Wie bereits erwähnt, bestätige ich auch erwünschtes Verhalten sofort mit einem Lob oder Leckerchen. Und baue das Kommando so mit auf. Ist so ähnlich, wie beim Klickertrainig.
Das kann man übrigens herrlich bei Tricks anwenden. Man kann seinen Hund supergenau bestätigen und er lernt total schnell, was ich eigentlich von ihm will.
Was Rehe und Kanninchen usw.. angeht, habe ich mit meiner Hündin ein Antijagd-Trainig absolviert. War total effektiv! Der Jagdtrieb ist natürlich nicht weg, aber unsere Bindung ist viel enger geworden. Mein Hund hat in dem Training gelernt, daß gemeinsame Aktivitäten beim Spaziergang viel, viel besser sind, statt dem Kanninchen hinterher zu jagen.
Wir haben z.B. ein " Rennspiel " aufgebaut. D.h. ich nehme plötzlich meine Beine in die Hand und sprinte los und sage ein Schlachtruf ( Atacke, Schnell oder so). Und meine Hündin rennt natürlich hinterher und das Verhalten belohne ich dann. Und wenn ich mich noch interessanter machen möchte, schlage ich noch ein paar Haken im Spiel.
Bei uns haben bisher zwei Katzen und drei Hasen vom "Spiel" profitiert

LG
Moni
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Old 31-10-2010, 11:45   #10
Astrid
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Ich arbeite mittels Clicker und strukturiertem Training und versuche außerdem, an die 3 D´s zu denken. Diese sind Duration (Dauer), Distraction (Ablenkung) und Distance (Distanz) - gemeint ist damit nichts anderes, als dass man im Aufbau nur an einer der 3 Schwierigkeiten arbeiten kann um sie, wenn sie getrennt voneinander funktionieren - langsam zusammen zu setzen. Heisst: wenn Hund das Signal Sitz einmal mit Popo auf den Boden (also die Ausführung) verknüpft hat, möchte ich, dass Hund auch länger sitzen bleiben kann - d.h. ich arbeite an der Dauer. Dann möchte ich, dass Hund sich auch unter Ablenkung hinsetzt, d.h. ich schaffe gezielt und dosiert Ablenkung und übe. Zuletzt möchte ich auch, dass mein Hund sich hinsetzt, wenn er etwas von mir entfernt ist oder aber sitzen bleibt, obwohl ich mich entferne - d.h. ich arbeite an der Distanz. Wenn alle 3 für sich klappen, verbinde ich sie langsam - also trainiere ich, dass Hund auch unter Ablenkung länger sitzt usw. Geschickt dosiert und strukturiert trainiert schafft das ein sicheres Sitz und viele Erfolgsmomente für Herr und Gscherr. Umgekehrt tritt sehr häufig Frust auf, wenn man von einem Hund, der gerade erst die Übung Sitz gelernt hat möchte, dass er nun auch länger sitzt und das dann mit viel Ablenkung im Hintergrund übt.

Ich hab bei meinen Hunden einen Pfiff als verlässliches Rückrufsignal, welches bei Wild oder anderen Hunden (oder wann immer ein SOFORTIGES, zügiges Kommen benötigt wird) eingesetzt wird. Bei Nanook klappt das zu 99,9% (ich sag nie 100% weil Hunde Lebewesen sind und diese nunmal nie zu 100% funktionieren), bei Chinua klappt es wenn ich Artgenosse/Wild relativ früh sehe, da arbeiten wir also noch dran.

Ich hab zuerst die Pfeife konditioniert (so wie man den Clicker konditioniert - dh. Hund muss nix anderes tun als hören und fressen -> schafft die positive Verknüpfung), dann hab ich in der reizarmen Wohnung geübt - Hund 2, 3 Schritte entfernt - Pfiff - Hund kommt, bekommt Belohnung, die beim Pfiff übrigens etwas besonders Tolles ist, dass es sonst nicht gibt - bei uns Streichwurst in einer Lutschtube), dann aus dem anderen Zimmer ect. Als wir dann hinaus gingen, kam die Schleppleine drauf (nur in Verbindung mit Brustgeschirr!), außerdem habe ich Anfangs nie gewartet, ob Hund drauf reagiert, sondern unmittelbar nachdem ich gepfiffen habe umgedreht und bin in die andere Richtung gelaufen (Hund lernt dabei, super schnell herzulaufen) und erst, wenn ich gemerkt habe, das Hund nachkommt, stehen geblieben um ihn mit viel Lob und dem Superfutter in Empfang zu nehmen. Geübt hab ich zuerst in reizarmer Umgebung um dann dosiert und gezielt die Reize zu steigern, außerdem hauptsächlich dann gepfiffen, wenn eh kein Grund dazu war und ich wusste, dass Hund kommen kann. Wenn das an der SL mit viel Ablenkung rundherum perfekt funzt, kommt die SL weg und ich arbeite wieder in reizarmer Umgebung um dann dosiert und gezielt die Ablenkung zu steigern.

Beim Nanook ist es mittlerweile so automatisch, dass der gar nicht mehr überlegt sondern auf Pfiff automatisch umdreht und zu mir sprintet (er hatte ja wegen der SL auch nie eine andere Möglichkeit) - da brauch ich auch nicht mehr umdrehen und weglaufen, sondern kann entspannt stehen bleiben. Bei Chinua sichere ich bei Wild + Artgenossen noch mit SL ab (überall sonst funzts schon super - d.h. Spaziergänger, Jogger, Radfahrer, usw. lenken sie nicht mehr ab) und laufe dabei noch in die andere Richtung davon. Kommt sie sofort und freiwillig, bekommt sie die Superbelohnung, lässt sie sich kurz Zeit, gibt´s grad noch ein "normales" Leckerli, kommt sie nur weil ihr wegen der SL nix anderes übrig bleibt, gibts ein lasches verbales Lob und sonst nix.

Mein Ziel ist es, dass meine Hunde auf meine Signale unmittelbar, zügig und freudig folgen bzw. sie ausführen. Ich arbeite über positive Motivation, variiere Qualität und Quantität der Bestätigung, damit ein Signal nicht nur ausgeführt, sondern zackig und präzise ausgeführt wird. Je nachdem um welches Signal es geht, setze ich es auch durch (bei wichtigen Dingen wie z.B. dem Pfiff - auf freundliche, aber bestimmte Art und Wiese) oder ignoriere - d.h. es gibt eben keine Bestätigung (z.B. wenn das Sitz zu langsam gezeigt wird) und mache die Übung nochmal (setze dabei ev. die Anforderungen etwas zurück, damit Hund wieder einen Erfolg - bei uns Click + Bestätigung - hat).
__________________
Liebe Grüße aus Wien,
Astrid mit Nanook & Chinua - jetzt auch auf Facebook

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Old 31-10-2010, 23:36   #11
koboldine
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Na, das sind ja klasse Antworten, DANKE!!!!

Die Erinnerung an "Wenn ich einmal sage, dann muss es passieren" tat mir echt gut, da schleicht sich doch Vieles ein...am Liebsten viel Gesabbel - und Hundchen grinst sich eins

Die 3D sind ne tolle Eselsbrücke - ich hab mit erschrecken festgestellt, wie schnell man die "vergisst", wenn's "eigentlich" klappt.

Eine Frage hab ich zum Anti-Jagd-Training: wart Ihr bei Günter oder Perdita? Und...wie alt war Euer Hund, als ihr dort wart?

LG
koboldine  
  
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Old 01-11-2010, 06:23   #12
Lupa-Max
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Guten Morgen :-)

Falls du mich mit dem Anti-Jagd meinst.
Ich habe hier vor Ort eine klasse Hundetrainerin. Die hat ein ganzheitliches Trainingskonzept. Sie zeigt dir, wie du mit deinem Hund auf partnerschaftliche Art und Weise zusammenwachsen kannst. Ihr ist es wichtig, daß wir respektvoll mit unseren Tieren umgehen und sie immer positiv motivieren. Bei ganz unruhigen oder gestreßten Hunden arbeitet sie gern mit Bandagen und wendet die Tellington Touch-Methode an.

Das Rennspiel ist nur ein Bespiel aus dem Antijagd-Training. Wir haben da auch einen "Folgepfiff" konditioniert, wie Astrid ihn beschrieben hat. Aber der zieht bei meiner Hündin nicht immer :-(
Was allerdings auch gut wirkt, sind Suchpiele. Ich habe ganz oft einen kleinen Dummy in der Tasche. Den "verliere" ich beim spazieren gehen des öfteren
Dann sag ich der kleinen "Verloren" und sie macht sich dann auf den Weg und sucht ganz eifrig ihren Lieblingsdummy. Beim Suchen sind die Hunde meist sehr konzentriert, daß sie alles um sich herum vergessen. Und schön müde werden die auch.Vorher sollte man natürlich das apportieren trainiert haben.
Lupa ist jetzt ein Jahr alt und bei der Trainerin sind wir seit Juni 2010. Und ich denke, da werden wir noch ganz ganz lange bleiben. Die bietet, so viel interessantes an. Das können wir uns beide nicht entgehen lassen :-)

Danke übrigens an Astrid!
Die 3 D's kannte ich noch nicht, aber gerade was die TWH's betrifft sicherlich eine sehr effektive Art und Weise. Die schreibe ich mir hinter die Ohren :-)

Grüße Moni

Last edited by Lupa-Max; 01-11-2010 at 08:03.
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Old 01-11-2010, 12:28   #13
engel63
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huhu

genau ..wenn er dann das Komanndo steh kann ..lass ich die Hand weg . Ziel ist dann auf Kom...steh .stehen zu bleiben ..

lg gaby
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Old 01-11-2010, 13:02   #14
Kuschelwolf
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Dein Nano beherrscht dieses Kommando aber schon sehr gut, konnte ich mich selbst von überzeugen. Mach weiter so, er ist ein toller Kerl.

Lg

Martina
Kuschelwolf jest offline   Reply With Quote
Old 01-11-2010, 13:59   #15
koboldine
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Guten Morgen, Moni!
Jepp, ich meinte Euch. Danke für die Erklärung. Unter dem Begriff gibt es ja diverse "Anbieter", daher meine Frage.
Freut mich, dass Ihr so zufrieden mit eurer Hundeschule seid, offensichtlich seid ihr auch von Anfang an fleißig dabei gewesen.
Eine wunderschöne Woche wünsch ich allen Fellträgern und Anhängern
LG
koboldine
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